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11.6 Und was können Betriebe sonst noch alles tun?

Wenn wir zu guter Letzt noch einmal die einzelnen Kapitel des Buches Revue passieren lassen, um abschließend die Frage zu beantworten – was können Betriebe für „Arbeiten und Gesund bleiben“ tun, so möchten wir das bewusst knapp halten, denn sonst bestünde die erneute Gefahr, in akademische Diskurse zu verfallen und weitere Befunde aufzutischen.

Kapitel 1: Wie können Betriebe Arbeitsfreude erzeugen?

Arbeitsfreude entsteht dann, wenn die Anforderungen der Arbeit den Kompetenzen und Bedürfnissen eines Mitarbeiters entsprechen. Die Führungskraft sollte also die Kompetenzen und Bedürfnisse aller Mitarbeiter kennen. Sie sollte sich gewahr sein, welche Anforderungen die jeweiligen Arbeitsaufgaben stellen. Das lässt sich am besten durch regelmäßige Kommunikation mit den Mitarbeitern in Erfahrung bringen. Idealerweise werden Arbeitsaufgaben heutzutage um die Kompetenzen der Mitarbeiter herum gestaltet und nicht umgekehrt. Sinnhafte Arbeit trägt ebenfalls zur Arbeitsfreude bei. Daher ist es auch wichtig zu verdeutlichen, welchen Beitrag jeder Einzelne zum Gesamten leistet und ihn am Erfolg auch zu beteiligen, nicht nur monetär. Und – Arbeitsfreude kann entstehen, wenn dies glaubwürdig durch die Führungskräfte vorgelebt wird.

Kapitel 2: Wie können Betriebe Arbeitslosigkeit vermeiden?

Für eine Antwort auf diese Frage wären wohl eher Betriebswirte geeignet. Wir wollen uns aber einer Anmerkung nicht enthalten. Mitarbeiter, die motiviert und engagiert einer guten Arbeit nachgehen und in ihrer Gesundheit durch die Arbeit nicht beeinträchtigt werden, sind aus unserer Sicht der beste Garant für einen Erhalt der Arbeitsplätze. Arbeitslosigkeit kann auch durch ein gutes Eingliederungsmanagement von Kranken, insbesondere von Menschen mit psychischen Erkrankungen, vermieden werden. Das erfordert Geduld, Toleranz und die Unterstützung von Betriebsärzten bzw. von Psychotherapeuten, Psychosomatikern bzw. Psychiatern. Irrungen und Wirrungen eines globalisierten Marktes muss man dabei selbstverständlich ausblenden. Der Betrieb tut also gut daran, sich mit den Merkmalen einer gut gestalteten Arbeit regelmäßig auseinanderzusetzen.

Kapitel 3: Wie können Betriebe die Arbeit in Gruppen verbessern?

Die Form der Arbeitsteilung muss auch auf die sozialen Bedürfnisse der Mitarbeiter abgestimmt werden. Bei heute üblichen komplexen Aufgaben sind gemischte Teams (nach Geschlecht, Alter, Fach) oft überlegen. Die Gruppe und ihre Mitglieder sollten möglichst viele Entscheidungen selbst treffen können. Das hat sich nicht nur in Bezug auf die Gesundheit, sondern auch auf die Leistung als vorteilhaft erwiesen. Die Kraft der Gruppe kann Stressfolgen für den Einzelnen mindern, Gruppen können aber auch schaden (z. B. bei Mobbing). Daher ist für die Belange der Arbeitsgruppe ausreichend Zeit einzuräumen. Teambesprechungen allein reichen dafür normalerweise nicht aus.

 
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