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Start arrow Medien und Kommunikationswissenschaft arrow Ressorts im Zeitalter von Medienwandel und Boulevardjournalismus
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3.3. Untersuchungsgegenstand

Im folgenden Kapitel werden sowohl wichtige Punkte der beiden Zeitungen, als auch die beiden Titelseiten im Allgemeinen kurz beschrieben.

3.3.1. Die Zeitungen

Im Juni 1988 startete die Intensivplanung des „Wirtschaftsblattes“ – unter diesem Titel sollte der heutige Standard ursprünglich in Druck gehen. Als politisch unabhängiges Blatt gestaltete sich die Suche nach einem österreichischen Finanzpartner als schwierig – schlussendlich wurde das Projekt durch eine Zusammenarbeit von Oscar Bronner (Gründer von Trend und Profil) und dem deutschen Axel Springer Verlag realisiert.

Im Oktober des Jahres 1988 erschien die erste Ausgabe – zu Beginn ohne Chronik und Sportressort. Dies ändert sich erstmals im März 1989, als die Rubrik Vermischtes mit Sportberichten gefüllt wurde.

Der Standard geht im Feb. 1995 als erste deutschsprachige Zeitung online. ABC News und das Wall Street Journal Europe kommentieren dies wie folgt: „Ihre Website ist und bleibt die wichtigste Informationsquelle für uns, die wir aus dem Ausland das Geschehen in Österreich verfolgen wollen.“

2010 wurde „iStandard“ zur gefragtesten APP im App Store – diese ermöglicht das Posten von unterwegs. 2011 wurde das Angebot mit der Applikation iStandard+ auf das iPad erweitert.

Unter der Geschäftsführung von Mag. Gerlinde Hinterleitner, Mag. Alexander Lianuig und Mag. Alexander Mitterräckner befindet sich die Redaktion der „derStandard.at GmbH“ in der österreichischen Hauptstadt Wien. Chefredakteurin Mag. Gerlinde Hinterleitner leitet ein Team, welches den Unternehmensgegenstand „Betrieb von Online-Diensten“ umsetzt. Diese Dienste erfassen eine Reichweite von 2.560.710 Unique Clients (Dachangebot derStandard.at; Quelle: ÖWA Oktober 2011)

Als Blattlinie formuliert derStandard.at Folgendes:

„derStandard.at ist ein liberales Online-Medium. Es ist unabhängig von politischen Parteien, Institutionen und Interessengruppen und wendet sich an alle LeserInnen, die hohe Ansprüche an eine gründliche und umfassende Berichterstattung sowie an eine fundierte, sachgerechte Kommentierung auf den Gebieten von Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft stellen.“

Vergleicht man hierzu die geschichtlichen Fakten, die auf der Homepage der Krone einzusehen sind, fällt auf, dass der Begriff „online“ keine tragende Rolle einnimmt – die minutenaktuelle Homepage spricht jedoch dafür, dass die Krone auf den Medienwandel eingeht.

Die Kronen Zeitung (auch: Die Krone, Krone) ist die meistgelesene Tageszeitung in Österreich – sie erscheint täglich und bietet für jedes Bundesland mit Ausnahme von Vorarlberg eine Lokalausgabe. Der Grundgedanke war es, die Zeitung für jede/n ÖsterreicherIn zu gründen. Die momentanen LeserInnenzahlen sprechen hierbei für sich mit 2.742.000 LeserInnen und 38,2% Reichweite ist die Kronen Zeitung nicht nur die österreichische Spitze, sondern auch im internationalen Vergleich eine unverhältnismäßig reichweitenstarke Zeitung. Nachdem die Zeitung durch die Nationalsozialisten 1944 eingestellt wurde, startete Hans Dichand 1958 einen neuen Versuch mit der „Neuen Kronen Zeitung“. Dieser wurde bis zu seinem Tod wegen der subjektiven Blattlinie kritisiert.

Unter der Geschäftsführung von Wolfgang Altermann und Mag. (FH) Peter Rathmayr befindet sich die Redaktion der „Krone Multimedia GmbH“ in der österreichischen Hauptstadt Wien.

„Krone.at versteht sich als das InternetPortal für alle Österreicher und InternetNutzer des gesamten deutschsprachigen Raumes. Krone.at ist unabhängig. Krone.at bündelt mediengerecht das Beste aus allen Informations- und Unterhaltungsbereichen.“

Im Februar 2011 schaltete krone.at folgende Pressemitteilung:

„Reichweitenrekord für krone.at: Mit über 9.900.000 Visits und mehr als 1.700.000 Unique Clients erreicht krone.at im Rahmen der aktuellen ÖWABasicMessung für Jänner 2011 den bisher höchsten Wert in der Geschichte des Unternehmens.“

„Man hat noch nie gehört“, stellte die britische Financial Times fest, „dass eine neue Qualitätszeitung in einem entwickelten Markt so schnell zum führenden Blatt wird.“

 
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