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2.3 Monetäre und nicht-monetäre Gewinne

Die Organisatoren von Innovationswettbewerben verwenden grundsätzlich entweder monetäre Gewinne, nicht-monetäre Gewinne und gemischte Gewinne. Gemischte Gewinne haben sowohl einen monetären als auch einen nicht-monetären Anteil.

In der Arbeit von Wenger wurde folgende Spezifizierung getroffen. Monetäre Gewinne oder monetäre Anteile eines Gewinnes können in Form einer Geldwährung beziffert werden. Der Geldwert steht im Vordergrund. Dazu gehören reine Geldpreise, Geldgutscheine, Einkaufsgutscheine und Fördergelder, welche nicht direkt in Verbindung mit einem Sachgegenstand oder einer Dienstleistung stehen. Gewinne können aber auch nicht-monetär sein, wie zum Beispiel bei einer Einladung zum Finale eines Innovationswettbewerbs in die Landeshauptstadt, bei einem Stellenangebot oder bei einer Einladung zu einem Seminar für Unternehmer. Nicht-monetäre Gewinne sind im Rahmen dieser Arbeit auch Sachgewinne,

Abb. 2.1 Allgemeine Motivationstheorien mit Bezug auf Gewinne

Gegenstände, Produkte oder Dienstleistungen bzw. konkrete Unterstützungsleistungen, wie zum Beispiel eine Rechtsberatung zur Umsetzung einer Geschäftsidee. Zu den nicht-monetären Gewinnen gehören auch Reisen, der Besuch einer Messe, die Teilnahme an Abendveranstaltungen, eine Weiterbildung, ein Coaching, eine Beratung, juristische Dienstleistungen bis hin zu Angeboten von Festanstellungen. Zu den nicht-monetären Gewinnen werden auch zeitlich befristete Anstellungen als Praktikant gezählt. Zur Bewertung der nicht-monetären Gewinne im Rahmen dieser Arbeit wird soweit ermittelbar der am Markt übliche Verkaufspreis des Produktes oder der Dienstleistung verwendet. Dabei sind regionale Unterschiede zu berücksichtigen.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass Gewinne rein monetär oder rein nicht-monetär sind bzw. aus einer Kombination aus monetären oder nichtmonetären Anteilen bestehen. Bei nicht-monetären Gewinnen gibt es eine große Vielfalt möglicher Gewinnarten.

Dies macht die Gestaltung von Gewinnen in Innovationswettbewerben durchaus komplex. Die Gewinne bieten aber Möglichkeiten, die Leistung der Teilnehmer in bestimmten Grenzen zu beeinflussen. Folgendes Kapitel beschreibt die Zusammenhänge bezüglich der Hebelwirkung durch Gewinne bei Innovationswettbewerben.

 
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