Fenster tauschen und Giebel streichen

Im März werden unsere Fenster im ganzen Haus getauscht. Vorher wird noch der Giebel (aus Holz) gestrichen. Da dies ein so umfangreiches

Unterfangen ist und das Ergebnis doch lange Jahre wirksam sein sollte, bitte ich um Ihre Antwort, wann wir das am besten bewerkstelligen sollen. Für das Streichen haben wir zwei Tage geplant, der Fenstertausch wird etwa drei Tage dauern.

Der Zeitpunkt des Verglasens und Einsetzens ist in hohem Maße ausschlaggebend dafür, ob Sie Freude an Ihren Fenstern haben oder nicht. Generell sollten Sie diese Arbeit bei abnehmendem Mond vornehmen. Für das Einsetzen der Fenster gilt zusätzlich, dass man die Tierkreiszeichen Krebs, Skorpion und Fische meiden sollte. Bei zunehmendem Mond oder in einem Wasserzeichen (Krebs, Skorpion, Fische) verglaste Holzfenster und Wintergärten können sich verziehen, schlecht schließen und durch eindringende Feuchte vorzeitig morsch werden.

Nach dem Einsetzen putzen Sie die Fenster bei abnehmendem Mond und an einem Licht- oder Wärmetag (Zwillinge, Waage, Wassermann und Widder, Löwe, Schütze). Es genügt schon Wasser mit einem Schuss Spiritus und Zeitungspapier, um freie Sicht zu gewähren. Scharfe oder hochkonzentrierte Mittel sind überflüssig. Holz-Fensterstöcke keinesfalls bei zunehmendem Mond reinigen und niemals nur von einer Seite. Immer von beiden Seiten, damit nicht einseitige Quellungen entstehen. Früher wurden die Fenster ausgehängt und von beiden Seiten nur mit dem Wasserschlauch abgespritzt. Erst später dann, als die »modernen« Fenster kamen, die haben sich dann verzogen.

Was das Streichen betrifft: Auch dabei sollten Sie einen Termin bei abnehmendem Mond wählen. Was die Haltbarkeit betrifft, wäre Steinbock ideal. Wassertage sind eher ungünstig, ebenso Löwe, denn Löwe führt durch eine zu schnelle Trocknung manchmal zu Rissbildungen.

Die Pflege von Holzböden

Sie gaben einmal Tipps für die Pflege unbehandelter Holzböden. Unsere Böden sehen jetzt nicht mehr so gut aus wie erhofft. Könnten Sie uns bitte helfen ?

Das ganze Geheimnis ist eine Kombination aus Buchenholz-Aschenlauge und dem richtigen Zeitpunkt ihrer Anwendung. Diese Methode ist sicher seit Jahrtausenden in Gebrauch und sorgt auch heute noch für die zeitlose Schönheit stark beanspruchter Holzböden wie man sie in alten Gasthöfen und Bauernhäusern findet. Wenn der Boden durch normalen Alltagsgebrauch nur leicht verschmutzt ist, sollte das Reinigen bei abnehmendem Mond und an einem Lufttag erfolgen (Zwillinge, Waage, Wassermann). Bei starker Verschmutzung wählen Sie ebenfalls einen Tag im abnehmenden Mond, aber einen Wassertag (Krebs, Skorpion, Fische).

Die Lauge stellen Sie wie folgt her: Setzen Sie etwa fünf Liter Wasser und etwa zwei Handvoll Buchenholzasche an. Bringen Sie das Wasser zum Kochen, danach lassen Sie die Lauge etwa eine Stunde lang leicht sieden. Zur Seite stellen und warten, bis die Ascheteilchen einen Bodensatz bilden. Anschließend die klare Lauge abfüllen - in Schraubgläsern ist sie sehr lange haltbar (der Bodensatz gehört auf den Kompost). Zur Anwendung: Sie brauchen zum Putzen eine Wurzelbürste als Schrubber (nach Möglichkeit keine Kunststoffbürsten!), einen Eimer heißes Wasser, dem Sie je nach Verschmutzung etwa ein Achtel Liter Lauge zugeben, einen zweiten Eimer mit klarem, lauwarmem Wasser zum Aufnehmen sowie jeweils einen Wischlumpen. Jetzt etwa einen Quadratmeter mit der Lauge befeuchten oder richtig nass machen, mit dem Schrubber putzen und mit viel klarem Wasser aufnehmen. So arbeiten Sie sich Fläche für Fläche voran. Viel Freude mit dem Ergebnis!

 
Quelle
< Zurück   INHALT   Quelle   Weiter >