Was hat Kindergeld mit meiner ­Vermögensanlage zu tun?

Die laufenden Kindergeldzahlungen sind ein ideales Beispiel für den kontinuierlichen Aufbau und die dauerhafte Verwaltung von Vermögen. Säuglinge und Kleinkinder bringen beste Voraussetzungen mit:

  • • Säuglinge und Kleinkinder haben einen unglaublich langen Zeitraum vor sich, in welchem sich Vermögen hervorragend aufbauen lässt.
  • • Sie wissen über viele Jahre nichts von diesem Vermögen und sind daher zwangsläufig sehr diszipliniert.
  • • Mit Schwankungen von Vermögensteilen gehen diese kleinen Geldanleger enorm entspannt um, denn sie wissen ja noch nichts von ihrem Vermögen.

Machen Sie nicht den Fehler, Monat für Monat Gelder, die für die Zukunft Ihres Kindes bestimmt sind, lediglich auf einem Tagesgeldkonto anzulegen. Damit helfen Sie Ihrem Sprössling nicht wirklich. Vermögensstreuung ist kein Anrecht von uns Erwachsenen. Auch das Vermögen von Kindern muss professionell verwaltet werden. Natürlich eröffnen Sie ein Tagesgeldkonto als Liquiditätsreserve für Ihre Kleinen. Nutzen Sie zudem unbedingt den Cost-Average-Effekt bzw. Durchschnittskosteneffekt (die Erklärung dazu finden Sie unter Frage 61 in diesem Buch). Und mal ehrlich -Schwankungen von Vermögenswerten sind vielleicht schwierig für die Nerven der Eltern. Wenn jedoch aufgrund Ihrer Überlegungen nach Jahren ein stattliches Vermögen für Ihr Kind angewachsen ist, dann wird es sich sicher sehr herzlich bei Ihnen für Ihre Weitsicht bedanken.

Wie starte ich als Berufseinsteiger mit meiner Vermögensanlage?

Wenn Sie Ihre Berufsausbildung beendet haben und voller Enthusiasmus in das Arbeitsleben starten, dann ist eines meistens knapp: Geld. Sie benötigen neue Kleidung, vielleicht ein Auto, und wenn Sie jetzt schon arbeiten, dann wollen Sie sich schließlich von Ihrem hart verdienten Geld auch etwas leisten.

Versäumen Sie jedoch auf keinen Fall, sofort damit zu beginnen, Geld auf die hohe Kante zu legen. Ein regelmäßig abgebuchter Investmentfonds-Sparplan oder eine laufend zu bezahlende Fondspolice sind im wahrsten Sinne »Gold wert«. Sie werden nämlich auf diese Weise Ihre Sparleistungen analog Ihrer Mietzahlung und Ihrer Telefonrechnung gleich als fixe monatliche Ausgaben einordnen. Toll!

Haben Sie die erste »magische Schwelle« von 1000 Euro Vermögen erreicht, wird es mental leichter für Sie. Denn bei 200 Euro Vermögen greift man schon mal gerne zu und lässt das dann in seine normalen »Alltagskosten« mit einfließen. Bei zunehmend größeren Beträgen ist die psychische Hürde für so ein Verhalten schon deutlich höher. Also auf geht’s: Augen zu und durch!

 
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