Wie kann ich mich aus dem Strudel der negativen Berichterstattung zur Altersvorsorge lösen und dennoch fürs Alter vorsorgen?

Die Liste der Unwörter des Jahres wird jedes Jahr von der »Sprachkritischen Aktion Unwort des Jahres« seit 1994 veröffentlich. Ungewöhnlich häufig haben Unwörter aus dem Bereich der Altersvorsorge und Finanzdienstleistung die zweifelhafte »Ehre« erhalten:

  • • 1994: »Peanuts«
  • • 1996: »Rentnerschwemme«
  • • 1998: »sozialverträgliches Frühableben«
  • • 2008: »notleidende Banken«

Ein Unwort wird übrigens nur dann zum Unwort, wenn es gegen sachliche Angemessenheit oder gegen die Humanität verstößt.

Die gesamte Finanzdienstleistungsbranche hat sicher noch großen Verbesserungsbedarf beim Serviceverhalten gegenüber Kunden, bei der Produktgestaltung und Produkttransparenz sowie bei der Kundenkommunikation. Dennoch sollten Sie nicht vergessen, dass es erfreulich viele sehr gute Produktangebote am Markt gibt, die Ihnen helfen, für Ihre Bedürfnisse im Alter vorzusorgen. Aus dem oftmals schwierigen Image von Finanzdienstleistungsunternehmen sollten Sie keinesfalls ein Alibi ableiten, um nicht zu sparen. Auch allgemeine Risikoüberlegungen dürfen Sie nicht von Ihrer Altersvorsorge abhalten. Bleiben Sie dem Grundsatz des Sparens und der Streuung treu. Dann werden Sie auch ausreichend Erträge für Ihr Alter erwirtschaften. Ertrag und Risiko sind schließlich wie ein Geschwisterpärchen - nicht immer können die beiden miteinander ... aber halt auch nie ohne.

 
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