WARUM BEKOMMT MAN NUR AM KOPF EINE BEULE?

Stößt man sich am Kopf, bildet sich meist eine Beule. Das liegt daran, dass die Haut am Kopf direkt auf dem Schädelknochen liegt. Darum kann das

Blut nur nach außen ausweichen. Wenn man sich dagegen am Arm oder Bein stößt, bekommt man häufig einen blauen Fleck. Der entsteht dadurch, dass die vielen feinen Blutgefäße unter der Haut platzen und das austretende Blut sich im umgebenden Gewebe verteilt. Wichtig ist, die verletzte Stelle schnell zu kühlen. Dadurch ziehen sich die Blutgefäße zusammen. Es tritt weniger Blut aus und Beule oder blauer Fleck werden nicht so groß.

WARUM STERBEN BIENEN NACH DEM STICH?

Bei den Bienen sind nur die Weibchen mit einem Stachel bewaffnet, den sie in Notwehi' gegen ihre Feinde einsetzen. Wenn Bienen andere Artgenossen stechen, sterben sie daran nicht. Wenn Bienen jedoch einen Menschen stechen, hat das fatale Folgen: Der mit einem Widerhaken versehene Stachel bleibt in der Haut stecken. Beim Abflug wird der komplette Stechapparat mit der Giftblase aus dem Hinterleib der Biene herausgerissen. Die entstehende Wunde ist für das Insekt tödlich.

WIE ERKENNT DER BILDSCHIRM, DASS ICH IHN BERÜHRE?

Wer heutzutage eine Fahrkarte kaufen oder andere Dinge erledigen möchte, tut das oft an einem Bildschirm, auf den man drücken muss. Ein solcher

Bildschirm heißt Touchscreen.

Es gibt drei Arten von Touchscreens: Bei der ersten gibt es zwei Scheiben mit einem kleinen Zwischenraum. Die Scheiben können den elektrischen Strom leiten. Drückt man auf den äußeren Bildschirm, berührt er den inneren Bildschirm. Die elektrische Spannung verändert sich genau an dem Punkt und der Computer weiß, was zu tun ist.

Die zweite Art von Touchscreen arbeitet mit Ultraschall- oder Infrarotwellen.

Der Bildschirm wird mit diesen Wellen überzogen. Kommt nun der Finger ins Spiel, ändert sich das Muster der Wellen genau an der Stelle, die dem Computer übermittelt, was zu tun ist.

Die dritte Art von Touchscreen braucht einen Finger als Gegenstand, der elektrischen Strom leitet. In diesem Fall ist der Bildschirm von einem elektrischen Feld bedeckt. Der Finger verändert bei der Berührung des Bildschirms dieses Feld, so dass der Computer weiß, welchen Schritt er auszuführen hat.

 
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