Können SCHNECKEN über scharfe KANTEN über?

Schnecken können sogar über die Klingen von Rasiermessern kriechen und die sind, klar, rasiermesserscharf. Andere Tiere würden von einem Rasiermesser zerschnitten werden, die Schnecken sind aber gut geschützt. Das haben sie ihrem Schleim zu verdanken. Der ist so fest und zäh, dass er wie ein Film über dem Schneckenfuß liegt. Jeder, der schon einmal eine Schnecke auf der Hand hatte, weiß, wovon die Rede ist. Außerdem kann die Schnecke ihr Gewicht so verteilen, dass nur der geringste Anteil auf der scharfen Kante hegt.

WARUM KNIRSCHT SCHNEE UNTER DEN FÜSSEN?

Kennst du das Knirschen unter den Schuhen, wenn du durch eine weiße Winterlandschaft gehst? Dieses Geräusch entsteht nur, wenn es sehr kalt ist. Liegt die Temperatur nur wenig unter Null Grad, ist der Schnee weich, pappig und beim Betreten nahezu lautlos. Das liegt daran, dass Schnee unter Druck schmilzt. Bei sehr kalten Temperaturen reicht der Druck nicht mehr aus, um Schnee zum Schmelzen zu bringen. Die einzelnen Schneekristalle werden bei jedem Schritt durch das Gewicht des Fußes zusammengeschoben, gegeneinander gerieben und in Schwingungen versetzt - es knirscht.

WARUM IST SCHNEE WEISS?

Schneeflocken sind eine besondere Form des gefrorenen Wassers. Wenn man genau hinschaut, erkennt man die Gestalt eines sechszackigen Stems, auch wenn jede Schneeflocke ein klein wenig anders aussieht. Die Schneeflocken bestehen aus vielen kleinen Eiskristallen, in denen Luftbläschen eingeschlossen sind. An der Grenze zwischen Luftbläschen und Eis werden die einfallenden Strahlen des Sonnenlichts millionenfach reflektiert, man sagt auch gestreut. Damm erscheint uns der Schnee weiß.

WARUM GLAUBT MAN, ETWAS SCHON ERLEBT ZU HABEN?

arum das so ist, weiß man nicht genau. Vielleicht hat man manchmal das Gefühl, weil sich wirklich einige Ereignisse immer wiederholen, zum Beispiel der tägliche Weg zur Schule oder das abendliche Schlafengehen. In der Erinnerung fehlen ein paar Bruchstücke und schon passt es auf die neue Situation. Möglicherweise spielt uns auch das Gehirn einen Streich. Dort werden alle Dinge, die wir wahrnehmen, registriert, verarbeitet und gespeichert. Dabei kann schon mal ein kleiner Fehler passieren. Zum Beispiel, wenn das gerade „Erlebte“ bereits unter „Erinnerungen“ einsortiert wird. Man nennt das Erinnerungstäuschungen oder auf Französisch „Dejä-vu“.

 
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