Schlüsselereignisse in der Evolution sind die Entstehung der Organismen und die Besiedlung des Festlands

Das Studium von Fossilien hat Geologen geholfen, eine geologische Zeitskala der Erdgeschichte zu erstellen, die in drei Äonen unterteilt ist. Die ersten beiden Äonen - das Archäozoikum und das Proterozoikum - dauerten zusammen etwa vier Milliarden Jahre. Das Phanerozoikum, das rund eine halbe Milliarde Jahre in Anspruch nahm, umfasst den größten Teil des Zeitraums, in dem vielzelliges eukaryotisches Leben auf der Erde existiert. Es ist in drei Zeitalter (Ären, Singular Ära) unterteilt: Paläozoikum (Erdaltertum), Mesozoikum (Erdmittelalter) und Känozoikum (Erdneuzeit). Jedes Zeitalter repräsentiert ein bestimmtes Alter in der Geschichte der Erde und des Lebens. Zum Beispiel wird das Mesozoikum wegen seiner Fülle von Reptilienfossilien, darunter viele Dinosaurierfossilien, manchmal als „Zeitalter der Reptilien" bezeichnet. Die Grenzen zwischen den Zeitaltern korrespondieren mit großen Massenaussterben, die uns Fossilfunde zeigen; damals starben viele Lebensformen; andere entwickelten sich aus den Überlebenden weiter.

Wie wir gesehen haben, liefern die dokumentierten Fossilfunde einen umfassenden Überblick über die Evolution in großen geologischen Zeiträumen. Hier wollen wir uns auf einige wichtige Ereignisse konzentrieren und zu den Details in Teil V zurückkehren. Um diese Ereignisse in den Kontext der Erdgeschichte zu stellen, sind sie in Abbildung 25.5 analog auf dem Zifferblatt einer Uhr dargestellt. Diese „geologische Uhr" taucht in diesem Abschnitt mehrfach als leicht lesbare optische Erinnerung auf, die verdeutlicht, wann die gerade erörterten Ereignisse stattfanden.

 
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