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Zeitgenössische und Moderne Kunst: Das besondere kulturtouristische Potenzial der Stadt Hagen

Tayfun Belgin

Die Stadt Hagen ist

„in der Kulturszene international als Heimat der Folkwang-Bewegung bekannt. Ihr Begründer, Karl-Ernst Osthaus, fand internationale Anerkennung, als er 1902 mit dem Folkwang – Museum das weltweit erste Museum für zeitgenössische Kunst eröffnete und Zeit seines Lebens Freund und Förderer des Jugendstils und der Bauhaus-Bewegung war“

(projekt2508. Kulturund Tourismusmarketing GmbH, S.12).

Die Folkwang-Bewegung ist für Hagen von „besonderer kulturtouristischer Bedeutung“ und besitzt „gute Chancen, auch in einem internationalen Rahmen platziert werden zu können (ebd.)

Mit der Eröffnung des neuen Emil Schumacher Museums und der Wiedereröffnung des umgebauten Karl Ernst Osthaus Museums entsteht in Hagen ein international ausgerichtetes Museumszentrum, das ein weit gefächertes Panorama der Kunst des 20. Jahrhunderts in Spitzenwerken vereint. Architektonisch durch das gemeinsame Eingangsfoyer verbunden streben die beiden Museen in einem integrativen Museumskonzept einen gemeinschaftlichen Auftritt als Museumszentrum an. Dieses neue Kunstquartier in Hagen wird einen beeindruckenden Parcours durch die Kunst des 20. Jahrhunderts bieten: Er reicht von Werken des Jugendstil über Expressionismus und Neue Sachlichkeit bis zum Lebenswerk Emil Schumachers, das einen Höhepunkt expressiver Malerei der zweiten Hälfte des

20. Jahrhunderts darstellt. Das Quartier soll die von Karl Ernst Osthaus in der Folkwang-Idee begründete und im Werk Emil Schumachers weitergeführte Hagener Kunsttradition einem breiten Publikum vorstellen und Hagen in die erste Reihe europäischer Kunststädte zurückführen.

 
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