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Emil Schumacher Museum

Die Sammlung des Emil Schumacher Museums geht auf eine Stiftung Dr. Ulrich Schumachers, des Sohnes des Künstlers zurück und umfasst Ölgemälde, Gouachen, Grafik, Keramik, Porzellane und Skulptur. Mit seiner Sammlung von internationalem Rang wird das ESMH das führende monographische Kunstmuseum des Ruhrgebietes und Nordrhein Westfalens. Werke Emil Schumachers finden sich in den wichtigsten Kunstmuseen der Welt, unter anderem im Art Institute Chicago, dem Solomon R. Guggenheim Museum und dem Metropolitan Museum in New York, dem Museum of Fine Arts in San Francisco, dem Carnegie Museum of Art in Pittsburgh, dem Philadelphia Museum of Art, dem Tel Aviv Museum, dem Musée Cantonal des Beaux Arts in Lausanne und dem Victoria and Albert Museum in London. Ausgehend vom Anknüpfungspunkt der in diesen Sammlungen befindlichen Werke Schumachers strebt das ESMH eine internationale Ausstellungsaktivität an.

Museumspädagogik und Museumsmanagement für „Junges Museum“ im Museumszentrum Hagen

Projektbeschreibung

Im Zusammenhang mit dem Museumszentrum Hagen – Karl Ernst Osthaus Museum und Emil Schumacher Museum –, das im Frühjahr 2009 seiner Eröffnung entgegengesehen hat, ist auch ein Kinderund Jugendmuseum entstanden, das im Souterrain des historischen Folkwang-Gebäudes situiert ist. In Korrespondenz mit den Ausstellungstätigkeiten des Museumskomplexes werden auf rund 250 m2 erstmals interaktive Mitmachausstellungen und -aktionen für Kinder und Jugendliche angeboten. Der Raum wird verstanden als Keimzelle der Bildungsarbeit, die sich in Hagen an ein breites Publikum wendet und diesem die Schwellenangst zur Kunst nehmen möchte.

An diesem Ort wird sichtbar, dass das Museumszentrum in Hagen auf seine Besucher zugeht und dass ein künstlerisch gestalteter Raum die vielfältigen Vermittlungsangebote sichtbar macht. Bespielund begehbare Erlebnisräume werden Kinder und Jugendliche unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft zu einem ungewöhnlichen Parcours rund um das Thema Kunst mit wechselnden Schwerpunktthemen wie Kunst und Künstler, Malerei und Skulptur, Theater und Musik, Sprache, Mimik und Gestik, Mensch und Tier, Landschaft und Stillleben u. ä. einladen. Im Umgang mit unterschiedlichen Materialien wie Farbe, Holz, Gips, Papier, Textilien können Kinder und Jugendliche dann im sinnlichen Erleben ihre Kreativität erproben.

Das Museumszentrum betrachtet sich als Bildungseinrichtung, das mit dem neu entstehenden Kinderund Jugendmuseum sowie dem Werkraum über die Möglichkeit verfügt, Schulprojekte, Kunstkurse, Ferienaktionen, Workshops, Kindergeburtstage und Fortbildungen durchzuführen. Schulklassen aller Altersgruppen und Schulformen sollen die Möglichkeit erhalten, altersspezifisch Kunst zu „erleben“ und zu „begreifen“. Die Gelegenheit zum praktischen Arbeiten im Kinderund Jugendmuseum und im Werkraum soll einen zusätzlichen Anreiz bieten, die Strukturen des Schulunterrichts aufzubrechen.

Die Museumspädagogik ist zudem mit dem Kinderund Jugendmuseum die Abteilung, die Netzwerke zu den gesellschaftlichen Gruppen herstellt, besonders zu Lehrern und Erziehern anderer Institutionen (NBBH/Netzwerk Besondere Begabung Hagen, KNIPS/Koordination Neue Ideen und Projekte für Schulen in Hagen, RAA/Regionale Arbeitsstelle für ausländische Kinder und Jugendliche, Ev. Jugend, Caritasverband – Fachdienst für Migration, Bildungsund Freizeitwerke, Kulturvereine u. a.). Im ständigen Austausch mit diesen Multiplikatoren werden didaktische Programme und Materialien erarbeitet und Fortbildungen angeboten, um das Museum mit ihren Schülern/Gruppen als einen alternativen Ort zur Schule/Einrichtung nutzen zu können.

Ziel der Ausstellungstätigkeit im Kinderund Jugendmuseum ist es, jungen Menschen über die geschaffenen Erlebniswelten und über einen neuartigen Vermittlungsansatz ohne „Zeigefingerpädagogik“ Neues zu erschließen und die persönliche Entfaltung zu fördern.

Ein wesentliches Anliegen des Museumszentrums mit seinen vielfältigen Kunstsammlungen ist es, insbesondere jungen Menschen mithilfe eines breitgefächerten Angebotes neue Wege aufzuzeigen, damit sie ihre Persönlichkeit entfalten können, ganz gleich, welche kulturelle und soziale Herkunft sie haben. So werden für die Tätigkeit des Kinderund Jugendmuseums auch interkulturelle Projekte von großer Bedeutung sein, da Hagen als Ruhrgebietsstadt durch vielfältige kulturelle Einflüsse charakterisiert ist und ein Austausch und Miteinander, das Zusammenwachsen der Kulturen eine Bereicherung für alle bedeutet.

 
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