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Beurteilung der Museen. Ergebnisse der Befragung der Smolensker und Museensbesucher

Alexander Jegorov/Vassili Dvoinev/Elena Suchova

Im Rahmen des Forschungsprojektes „Zur Kulturelle Infraund Angebotsstruktur der Städte Hagen und Smolensk” fand die Kulturund Besucherbefragung statt. Es wurden MuseumsbesucherInnen (545 Kulturaffinen) in fünf untersuchten Museen sowie Einwohner von Smolensk (300 SmolenskerInnen) am Telefon zu ihrem kulturellen Verhalten und ihrer Meinung zu kulturellen Angeboten in Smolensk, besonders Museen, befragt. Diese Gruppierungen beantworteten unterschiedliche, zum Teil auch die gleichen Fragen (analog zu den Hagener Erhebungsinstrumenten, vgl. den Beitrag von Rager u.a.).

Die Ergebnisse der Befragungen der Smolensker und Musemsbesucher sind folgende.

Die am häufigsten besuchten Museen in Smolensk sind das Museum „Smolensker Land im Grossen Vaterländischen Krieg 1941–1945“ (56 Prozent), das Bildhauer Konjonkow Museum (41 Prozent), das historische Architekturkomplex „Teremok“ in Fljonovo (40 Prozent). Es folgen die Kunstgalerie (36 Prozent) und das Staatliche Mahnmalkomplex „Katyn“ (30 Prozent).

Die Ergebnisse der Telefonbefragung zeigen, dass das Museum „Smolensker Land im Grossen Vaterländischen Krieg 1941–1945“ (weiter Kriegsmuseum) unter Smolensker besonders beliebt ist. Den zweiten Platz nehmen das Bildhauer Konjonkow Museum (weiter Konjonkow Museum) und das historische Architekturkomplex „Teremok“ in Fljonovo (weiter Teremok) ein. Dahinter folgen die Kunstgalerie und das Staatliche Mahnmalkomplex „Katyn“ (weiter Katyn).

Detail-Fragen zu den Smolensker Museen haben die befragten Museumsbesucher (Kulturaffinen) beantwortet.

Bei einer grossen Mehrheit der Kulturaffinen treffen Eintrittspreise (89 Prozent), qualitative Hochwertigkeit des Angebots (82 Prozent), hohe kulturelle Bedeutung der Museen für Smolensk (81 Prozent) und Öffnungszeiten (79 Prozent) auf Zustimmung.

Im Gegensatz zu den Wechselausstellungen, von denen 77 Prozent der Befragten sagen, dass sie ihnen Neues bieten, werden die Dauerausstellungen etwas kritischer bewertet (67 Prozent). Dazu hätte jeder zweite (49 Prozent) in Vorfeld mehr Information zu den Museen gehabt.

 
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