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2.3 Beiersdorf: Produktdatenqualität in der Konsumgüter-Supply Chain

2.3.1 Unternehmensüberblick

Beiersdorf ist ein global operierendes Konsumgüterunternehmen mit Sitz in Hamburg, das weltweit 150 Tochtergesellschaften unterhält und knapp 17.000 Mitarbeiter beschäftigt7. Der Konzern untergliedert sich in zwei Unternehmensbereiche. Das Privatkundengeschäft (Bereich Consumer) mit ca. 5,1 Mrd. € Umsatz im Jahr 2013 umfasst Produkte für Hautund Körperpflege sowie medizinische Produkte. Der größte Teil des Unternehmensumsatzes geht auf das Produktsortiment der Marke Nivea zurück, einer der ältesten und beliebtesten Marken auf dem globalen Markt für Körperpflegeprodukte. Andere bekannte Produkte in diesem Bereich sind 8 × 4 und Labello für den Massenmarkt sowie Juvena und

Tab. 2.7 Kurzprofil Beiersdorf

Beiersdorf AG

Gründung

1882

Branche

Konsumgüterindustrie

Unternehmenssitz

Hamburg, Deutschland

Rechtsform

Aktiengesellschaft

Homepage

beiersdorf.de

Umsatz (2013)

6,14 Mio. EUR

Gewinn (2013)

543 Mio. EUR

Mitarbeiter (2013)

16.708

La Prairie im Luxusgütersegment. Die Palette der angebotenen Medizinprodukte umfasst Heftpflaster, Fixierpflaster, Wundschutz und Verbände, vermarktet unter Markennamen wie Eucerin und Hansaplast. Der zweite Unternehmensbereich tesa (ca. 1 Mrd. € Umsatz im Jahr 2013) umfasst selbstklebende Systemund Produktlösungen für Industriekunden und Endverbraucher (Tab. 2.7).

Die Organisationsstruktur von Beiersdorf umfasste zum Zeitpunkt der Fallstudie zwei funktionale und drei regionale Verantwortungsbereiche (siehe Abb. 2.14). Die Informationstechnologie wird von Beiersdorf Shared Services gesteuert, einer eigenständigen Shared-Services-Organisation und Tochtergesellschaft von Beiersdorf. Die Organisationseinheit Supply-Chain-Datenprozessmanagement, angesiedelt im Unternehmensbereich Supply Chain Management, verantwortet die Organisation des unternehmensweiten zentralen Produktstammdatenmanagements.

Abb. 2.14 Organisationsstruktur von Beiersdorf und Berichtsweg des Datenprozessmanagement. (Hüner et al. 2011a, S. 144)

 
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