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2.4.4 Erkenntnisse

Die wichtigsten Erkenntnisse des Projekts für den Datenarchitekturentwurf in komplexen Unternehmen waren:

• Architekturmuster helfen, den Bedarf nach Flexibilität und Einzigartigkeit in unterschiedlichen Divisionen und Landesgesellschaften auf der einen Seite und den Druck nach Vereinheitlichung und Komplexitätsreduktion auf der anderen Seite abzuwägen. Die Entscheidung für eine bestimmte Gestaltung der Stammdatenarchitektur kann somit auf Basis transparenter und einheitlicher Kriterien getroffen werden.

• IT-Entwicklungskosten und Kosten für die Prozessanpassung im Fachbereich können ins Gleichgewicht gebracht werden.

• Standardmuster von Softwareanbietern oder „Best Practice“-Lösungen von Beratungsund Marktforschungsunternehmen reichen nicht aus. Beispielsweise ist der parallele Ansatz auf die Anforderungen großer Unternehmen zugeschnitten, in denen komplexe Prozessund Systemarchitekturen den Parallelbetrieb erfordern.

Tab. 2.13 Weiterführendes Material zum Fall von Bosch

Quelle

Titel

Ergebnistyp

Wiss.

Praxis

Hatz 2008

BOSCH master data management

Präsentation auf CC CDQ-Workshop

Ebner 2014

Entwicklung einer Methode zum Entwurf einer Unternehmensdatenarchitektur

Dissertation

Otto 2012a

How to design the master data architecture: findings from a case study at Bosch

Wiss. Beitrag in Fachzeitschrift

Schmidt 2010

Stammdatenintegration

Dissertation

Otto und Schmidt

2010

Enterprise master data architecture: design decisions and options

Wiss. Beitrag in Fachkonferenzband

Ebner et al. 2012

Conceptualizing data in multinational enterprises: model design and application

Wiss. Beitrag in Fachkonferenzband

• Architekturmuster stärken die Orientierung am internen Kunden des Stammdatenmanagements, also den Fachbereichen, durch Auswahl aus einem Katalog und beschleunigen die Umsetzung des Stammdatenmanagement-Konzepts.

2.4.5 Weiterführendes Material

Für den Fall von Bosch liegen an verschiedenen Orten Details aus wissenschaftlicher und auch aus praktischer Perspektive vor (Tab. 2.13).

 
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