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2.5.3 Projekte im Produktdatenmanagement zwischen 1990 und 2009

Projekt „Auslaufprozesse“

Im Jahr 2002 wurde ein Projekt zur Einführung eines Auslaufprozesses für Produkte eingeführt, um der wachsenden Zahl an Produkten und Produktdaten entgegenzuwirken. Der Prozess wurde Ende 2002 bzw. Anfang 2003 implementiert. Abbildung 2.27 zeigt die kumulierte Zahl an Teilen, die dem Auslaufprozess seit 2002 zugeführt wurden.

Projekt „Teilereduktion“

Auslöser des Projekts zur Teilereduktion war die Erkenntnis, dass die Aufgaben des Produktdatenmanagements im Rahmen der Internationalisierung und des Wachstums nicht kapazitätsneutral wahrgenommen werden können, wenn die Zahl der zu bewirtschaftenden Teile nicht begrenzt wird. Ebenso erhoffte man sich davon eine Verbesserung der Effizienz sowohl in den vor-, als auch in den nachgeschalteten Geschäftsprozessen (z. B. Entwicklung, Einkauf, Produktion).

Ziel der Teilereduktion war also eine Reduktion der Gemeinkosten, welche für die Bewirtschaftung der Teile anfielen (siehe Abb. 2.28). Die Teilereduktion bezieht sich auf sämtliche Materialarten im Unternehmen, wie in Tab. 2.15 dargestellt.

Abbildung 2.29 zeigt, wie sich der Teilebestand seit dem Projekt „Teilereduzierung“ entwickelt hat. Durch das Unternehmenswachstum stieg die Gesamtanzahl der Teile trotz des Projekts zwar weiter an, die Neuanlage von Teilen im betrachteten Teilespektrum konnte aber reduziert werden. Zudem wurden viele Teile dem Auslaufprozess zugeführt (Entfernung von Dubletten und Bereinigungsaktionen).

In Abb. 2.30 ist am Beispiel des Materials „Stahl-Halbzeuge“ dargestellt, wie sich der Bestand entwickelt hat. In diesem Bereich konnte eine signifikante Reduktion an Teilen erreicht werden.

 
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