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Entwicklungsphase

Im Mai 2009 ging die neue, zentrale EMD-Organisation in den operativen Betrieb. Damit übernahm sie die Verantwortung dafür, dass die Daten jedes neuen Produkts rechtzeitig und in der benötigten Qualität vorliegen. Zu Beginn wurden die Verantwortlichkeiten für die Datenobjekte noch nach Datenklassen und Geschäftsbereichen zugewiesen. Mit der Zeit erhielten die beteiligten Personen jedoch immer mehr bereichsübergreifende Verantwortung, sodass es ab Beginn des Jahres 2010 volle regionale Verantwortung für jede existierende Datenklasse gab. Die Verantwortungsstruktur entsprach damit der allgemeinen regionalen Organisationsstruktur des Unternehmens. Während die Mitglieder des EMD-Teams zu Projektbeginn noch in gemeinsamen Räumlichkeiten an jedem der Unternehmensstandorte untergebracht waren, ist das gesamte EMD-Team, das aus 27 Personen besteht (16 interne und 11 externe Mitarbeiter), mittlerweile am Unternehmenshauptsitz angesiedelt.

Die Entwicklungsphase wurde durch jährliche Master Data Summits und ein Steering Committee unterstützt. Das Steering Committee bewertet regelmäßig die übergeordneten Stammdatenprozesse hinsichtlich der Befolgung von Standards, der Erreichung der Qualitätsziele und der pünktlichen Bereitstellung der Daten. Dies geschieht über alle zwölf Abteilungen hinweg, die an der Anlage von Stammdaten beteiligt sind.

Zusätzlich zur neu geschaffenen EMD-Organisation etablierte Johnson & Johnson auch neue unternehmensweite Datenmanagementprozesse. Diese schließen z. B. workflow-unterstützte Prozesse für die Produktdatenanlage und ein Datenqualitätsmonitoring mit ein.

Reifephase

Bis Mitte 2011 hatte das Datenmanagement bei Johnson & Johnson einen hohen Reifegrad erreicht. Die Prozesse für das Datenmanagement sind mittlerweile in das Tagesgeschäft integriert und werden von allen Personen im Unternehmen akzeptiert. Das zentrale Datenmanagementinformationssystem wurde kontinuierlich verbessert. Johnson & Johnson ist heute in der Lage, Produktdaten schnell und in guter Qualität zur Verfügung zu stellen, wenn ein neues Produkt in das Sortiment aufgenommen wird.

 
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