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2.8.5 Erkenntnisse

Diese Fallstudie zeigt, dass eine einheitliche Sicht auf die Unternehmensdaten die Basis für fortgeschrittene Datenanalysen und ein zukunftsfähiges Berichtswesen sind. Die Konsolidierung von ERP-Systemen und eine „Single Source of Truth“ sind einerseits Voraussetzung für ein reibungsloses operatives Geschäft, bilden darüber hinaus aber auch die Grundlage für komplexere strategische BI-Anforderungen. Der Zusammenhang zwischen dem IT-Befähiger, der In-Memory Computing-Lösung, und dem realisierten Geschäftsnutzen lässt sich anhand eines „Business Dependency Networks“ darstellen (Bärenfänger et al. 2014). Wie Abb. 2.46 zeigt, bewährt sich die neue Technologie nicht nur im direkten Geschäftsalltag, sondern sie trägt auch zu den übergeordneten strategischen Unternehmenszielen bei.

Zusammengefasst waren die wichtigsten Erkenntnisse bei Lanxess:

• Konsolidierte und saubere Unternehmensdaten sind Voraussetzung für fortgeschrittene BI-Lösungen.

• Ein systemgestützter Workflow für den Stammdatenpflegeprozess mit klaren Rollen und Verantwortlichkeiten stellt sicher, dass Stammdaten zügig und unter gesicherter Qualität in zentralen und lokalen Anwendung zur Verfügung stehen.

• In-Memory Computing-Technologie kann dazu eingesetzt werden, komplexe Simulationen mit großen Datenmengen durchzuführen und ein für Endnutzer flexibles Berichtswesen zu etablieren.

Abb. 2.45 Umsatzund Margen-Reporting. (Schuster 2013, S. 6)

Abb. 2.46 Business-Dependency-Network für In-Memory Computing bei Lanxess. (Bärenfänger 2014, S. 25)

Tab. 2.25 Weiterführendes Material zum Fall von Lanxess

Quelle

Titel

Ergebnistyp

Wiss.

Praxis

Bärenfänger 2014

Value potential of in-memory data management

Arbeitsbericht CC CDQ

Rosenhagen 2014

Master Data Management @ Lanxess

Präsentation auf CC CDQ-Workshop

Schuster 2013

Re-engineering management information at Lanxess

Präsentation auf Praxiskonferenz

2.8.6 Weiterführendes Material

Für den Fall von Lanxess liegen an verschiedenen Orten Details aus wissenschaftlicher und auch aus praktischer Perspektive vor (Tab. 2.25).

 
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