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5.6 Das Forschungstagebuch

Zeitraum

Jan. 2010-

Dez. 2010

Jan. 2011-

Apr. 2011

Apr. 2011

März 2012-

Dez. 2012

Handlung/ Problem

Theoretische Erforschung des Enthusiasmus.

Schwierigkeiten mit den Schulen in Kontakt zu kommen, viele Absagen aufgrund von Datenschutz und/ oder fehlender Einwilligung der Schulleitung / der Eltern.

An die Adressen der Jungstudenten der HfMDK ist nicht zu gelangen.

Organisation und Durchführung der Interviews.

Fragestellung

Wie wird der Enthusiasmus definiert? In welchen Quellen lässt sich etwas finden?

Warum?

Gibt es eine andere Möglichkeit?

Bereitschaft der Fachlehrer war da, Schulleitung willigt aus rechtlichen Gründen nicht ein.

Realisierte Schritte

Interdisziplinäre Recherche.

Schulleitung/Fachleit er/ Fachlehrer angeschrieben.

Feststellung, dass Jungstudenten zu wenig und unregelmäßig an der HfMDK sind um 10 ITWs in dem avisierten Zeitraum der Datenanalyse durchzuführen.

4 Klassen und eine ElternBläser Klasse (auch in Proben) wurden besucht.

Ergebnisse

Vorwiegend in der Philosophie finden sich Beschreibungen von Philosophen.

Nichts in der Psychologie.

Bereitschaft der Fachlehrer war da, Schulleitung willigt aus rechtlichen Gründen nicht ein.

Gruppe der Jungstudenten wird als Population gestrichen.

50 Interviews wurden in

5 verschiedenen Populationen erhoben.

Erfahrungen

/Probleme

Die Musikpädagogik besitzt keine Literatur zum Thema. Es kann sich auf kein Modell oder keine Theorie bezogen werden.

Es ist nicht einfach, einen produktiven Kontakt zu einer Schule für eine Datenerhebung herzustellen, besonders wenn man die Schulleitung nicht kennt.

Der Datenschutz ist auch hier ein großes Problem für den Feldzugang.

Hohes Maß an organisatorischer Arbeit.

Konsequenzen für die Methode und das Ziel

Eine interdisziplinäre Zusammenführung ist anspruchsvoll und muss den theoretischen Teil bilden.

Deutschlandweite Erweiterung des Feldes, wo ein persönlicher Kontakt zu den Lehrern mit einem gleichzeitig guten Kontakt zur

Schulleitung besteht.

Anstelle der Jungstudenten wird eine weitere Klasse mit Gymnasialschülern gefragt, um die Population zu sättigen.

Zeitraum

Jan. 2013

Frühjahr 2013

seit Frühjahr 2013

Mai 2013

Handlung/ Problem

Transkription der Interviews.

Anschaffung des Programms

„Maxqda“.

Quantitative Auswertung der Persönlichkeitstests.

Auswertung der Interviews.

Clusteranalyse mit den quantitativen Daten.

Fragestellung

Wie funktioniert das Programm?

Welche Kategorien definieren das Phänomen ME?

Gibt es ein bestimmtes Konstrukt der Persönlichkeit, das mit der Selbsteinschätzung von ME korreliert?

Realisierte Schritte

Unterstützung bei der Transkription von Sven Eberwald.

Besuch von einem Tutorial zur Einführung in Berlin.

Internethomepage zum Big-Five ermöglicht eine leichte und zeitnahe Auswertung.

Einführung der ITWs Dateien in

„Maxqda“.

Werte für die Clusteranalyse an externen Statistiker (Dieter Ratz) geschickt. Analyse der Ergebnisse.

Ergebnisse

s.h. Anhang. Bedienung des Programms zur Auswertung der ITWs.

Klare Perzentilwerte, die für die weitere Bearbeitung als geeignet gelten.

Viele Kodes wurden gebildet und Kategorien aufgestellt.

Persönlichkeitsdimensionen korrelieren nicht mit Selbsteinschätzung, auch die Dimensionen und Merkmale der gebildeten Cluster sind nicht hilfreich.

Erfahrungen

/Probleme

Arbeit erweist sich als sehr zeitintensiv. Maxqda ist ein gutes Programm, läuft nicht auf iOS (Mac).

Einfache Bedienung durch die Auswertung auf einer Internetplattform (die häufige Bedienung im Web sättigt die Dimensionen).

Wiederholend e Betrachtung der Daten, Veränderung von Kodierungen.

Clusteranalyse gibt kein erkenntnisgewinnen des Ergebnis.

Konsequenzen für die Methode und das Ziel

Neuer Blick auf die Daten. Windows wurde extra angeschafft und auf dem MAC installiert.

Alle Werte sind gut zur weiteren Analyse und Auswertung verwendbar.

Viele Aussagen zum ME, Belege für weitere Annahmen,

Veränderung des theoretischen Samplings.

Zunächst reine Konzentration auf die qualitative Datenanalyse.

Zeitraum

Aug. 2013

Sep. 2013

Jan. 2014

März 2014

Handlung/ Problem

Dimensionalisie-rung der Hauptkategorien des Kodierparadigmas.

Die ITWS werden auf das Auftreten von Typen der Typologie hin untersucht.

Aufstellung eines neuen Mixed-Method Designs.

Übertragung der Ergebnisse auf andere Kontexte.

Fragestellung

Welche Kategorien beschreiben den ME am meisten?

Sind die Typen in den ITWs

belegbar?

Korreliert die Typologie mit den einzelnen Persönlichkeit sdimensionen?

Lässt sich die materielle Theorie auf die Ebene einer formalen Theorie heben?

Realisierte Schritte

Aufstellen einer Kreuztabelle durch dimensionierte Hauptkategorien.

Kodierungen werden vorgenommen.

Zusammenfüh rung von quantitativen und qualitativen Daten, weitere Einarbeitung in die statistischen Analyseverfah ren.

Erfundene Beispiele mit einem

E. in anderen Kontexten werden gesucht.

Ergebnisse

Aufstellung einer

Insgesamt wurden

Neue

Entwicklung einer

Typologie des ME

159 Kodierungen

Korrelationen.

formalen Theorie,

als Phänomen.

(Typen 1-8)

Aufstellung eines

vorgenommen.

Modells.

Erfahrungen

/Probleme

Konkretisierung der Kategorien. Durch Dimensionalisierung entsteht neue Erkenntnis.

Koexistenz von verschiedenen Typen in einem ITW ist möglich.

Kreativer und für mich spannendster Auswertungsp rozess eine noch größere Fallauswahl wäre schön gewesen.

Konsequenzen für die Methode und das Ziel

Eine erneute Zuordnung als Kodierung innerhalb der ITWS ist möglich.

Aufgestellte Typologie ist empirisch belegbar und kann gesättigt werden.

Ein wichtiges Element der materiellen Theorie wurde gefunden, um neue Hypothesen aufstellen zu

können.

Nähere Erforschung des ME / Enthusiasmus.

Abbildung 17: Das Forschungstagebuch

 
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