Professionelles Handeln gegen häusliche Gewalt

Jahr 2016

INHALT

Einleitung Das Platzverweisverfahren in Baden-Württemberg Kontext der vorliegenden Untersuchung Aufbau der Arbeit 2 Darstellung des aktuellen Forschungsstandes zu häuslicher Gewalt gegen Frauen Gewaltbetroffenheiten Gewalt gegen Frauen in Partnerschaften: Formen – Muster – Schweregrade Einflussfaktoren häuslicher Gewalt Frauen mit Migrationshintergrund – eine besondere Risikogruppe? Folgen der Gewalt Bewältigungsversuche Beziehungsinterne Bewältigungsstrategien Gewaltbeendigung durch Trennung 2.2.3 Inanspruchnahme von Hilfen Hilfesuche im privaten sozialen Umfeld Hilfesuche bei der Polizei, im Gesundheitswesen und im psychosozialen Sektor Zuflucht im Frauenhaus Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt „Platzverweis – Beratung und Hilfen“ Erkenntnisse aus der Analyse von Polizeiakten Das subjektive Erleben der Gewaltsituation, des Platzverweises und seiner Folgen Differenzierung der Beziehungssituation und des Beratungsbedarfs gewaltbetroffener Frauen nach einem Platzverweis Fragestellung, Methoden und Vorgehen der Untersuchung Fragestellung der Forschungsarbeit Die Dimension der Frauen, zu deren Schutz ein Platzverweis ausgesprochen wurde Die Sekundärauswertung des Interviewmaterials Abgrenzung zur Forschungsstudie „Platzverweis – Beratung und Hilfen“ Die Dimension der professionellen Akteure im Platzverweisverfahren Festlegung der Untersuchungsregion Gewinnung der Interviewpartner/innen Durchführung der Expert/innenbefragung Die Auswertung des Interviewmaterials Zur Gültigkeit der Forschungsergebnisse Polizeiliches Handeln im Platzverweisverfahren in Baden-Württemberg Theoretische Einführung: Organisation, rechtliche Grundlagen und Verfahrenswege der Polizei Organisation der Polizei in Baden-Württemberg Rechtsgrundlage für den Platzverweis in Fällen häuslicher Gewalt Verfahrensvorschriften für das polizeiliche Handeln Aufgabe der Polizei: Gefahrenabwehr Der Platzverweis als eine Maßnahme zur Gefahrenabwehr Die Gefahrenprognose als Entscheidungsgrundlage für Maßnahmen der Gefahrenabwehr Gefahrenindizien Die Diskussion um standardisierte qualifizierte Gefährdungsanalysen in Fällen häuslicher Gewalt Zur Kultur von Polizei und Polizist/innenHandlungsmuster auf institutioneller EbeneHandlungsmuster auf organisatorischer EbeneHandlungsmuster auf der Handlungsebene Die Schutzpolizei – Darstellung der Untersuchungsergebnisse Das „Handwerkszeug“ (P SZ 6, Abs. 123) Platzverweis Die veränderte polizeiliche Praxis Die geteilte Zuständigkeit: Polizeivollzugsdienst und Ortspolizeibehörde im Platzverweisverfahren 4.2.1.3 Der Blick auf den Platzverweis – Reflexionen zur Wirkung Zusammenfassung Professionelles Handeln der Polizei in Fällen häuslicher Gewalt Einsatzsituationen Professionelles Handeln des Streifendienstes Professionelles Handeln der Polizeikräfte mit Sonderzuständigkeit für häusliche Gewalt Zusammenfassung Die Polizei im Kontakt mit gewaltbetroffenen Frauen Die Haltung von Frauen zum Platzverweis aus Sicht der Polizei Der Kontakt: Vertrauensvoll mit Einschränkung Möglichkeiten und Grenzen der Polizeiarbeit Erwartungen der Polizei an gewaltbetroffene Frauen Wahrgenommene Erwartungen gewaltbetroffener Frauen an die Polizei Der Unterstützungsbedarf gewaltbetroffener Frauen aus Sicht der Polizei Zusammenfassung Handlungsorientierungen der Schutzpolizei – Zusammenfassung der Ergebnisse Die Ortspolizeibehörde – Darstellung der Untersuchungsergebnisse Der „Verwaltungsakt Platzverweis“ (OPB 1, Abs. 54) Die geteilte Zuständigkeit: Die Einbindung der Ortspolizeibehörde in das Platzverweisverfahren Die Auslegung des Arbeitsauftrags der Ortspolizeibehörde im Platzverweisverfahren Die Einschätzung der gewaltpräventiven Wirkung des Platzverweises Zusammenfassung Professionelles Handeln der Ortspolizeibehörde in Fällen häuslicher Gewalt Ermitteln Entscheiden Veränderung anstoßen 4.3.2.4 Zusammenfassung Die Ortspolizeibehörde im Kontakt mit gewaltbetroffenen Frauen Die Haltung von Frauen zum Platzverweis aus Sicht der Ortspolizeibehörde Der Kontakt – zwischen Distanz und Offenheit Aspekte der Unterstützung durch die Ortspolizeibehörde Erwartungen der Ortspolizeibehörde an gewaltbetroffene Frauen Wahrgenommene Erwartungen der gewaltbetroffenen Frauen an die Ortspolizeibehörde Der Unterstützungsbedarf gewaltbetroffener Frauen aus Sicht der Ortspolizeibehörde Zusammenfassung Handlungsorientierungen der Ortspolizeibehörde – Zusammenfassung der Ergebnisse Die Beratung gewaltbetroffener Frauen im Platzverweisverfahren Theoretische Einführung: Die Beratungspraxis für Opfer häuslicher Gewalt im Platzverweisverfahren Entstehungshintergründe für eine neue Beratungspraxis Trägerschaft und Auftrag der Beratung Innovative Aspekte in der Beratungspraxis von Interventionsstellen Intervention in der Krisensituation häuslicher GewaltExkurs: Das Wesen der Krise Die Ausgestaltung der Opferberatung Beratungshaltungen in der Opferberatung Zusammenfassung und Schlussfolgerung Die Opferberatung im Platzverweisverfahren in der Untersuchungsregion Beratung – Darstellung der Untersuchungsergebnisse Das Startsignal Platzverweis – die Kontaktaufnahme in der Krise Das Erleben des Platzverweises gewaltbetroffener Frauen aus Sicht der Beraterinnen Die Opferberatung im Kontakt mit gewaltbetroffenen Frauen Vertrauen schaffen, Offenheit fördern, Grenzen anerkennen „Achtung und Respekt“ (B 4, Abs. 100) gegenüber der Frau und ihren Entscheidungen Offenheit auf Seiten der Klientinnen Wahrgenommene Anliegen der gewaltbetroffenen Frauen an die Opferberatung Erwartungen der Beraterinnen an ihre Klientinnen Professionelles Handeln in der Opferberatung Ansprüche der Beraterinnen an das eigene Handeln Inhalte der Opferberatung Zentrale Handlungsformen in der Opferberatung Zusammenfassung Schwierige Beratungen – Herausforderung an die Beratungspraxis Alkoholproblematiken Verweigerung von Eigeninitiative Die Paardynamik eines Machtkampfes Frauen mit schweren psychischen Beeinträchtigungen aufgrund langwährender Gewalt Die Beratungsarbeit mit stark gebundenen Frauen Grenzen in der Opferberatung Zusammenfassung Das Angebot der FrauengruppeAbschließende Anmerkungen BeratungsverläufeKurze Verläufe – kleine Bedarfe?Zusammenfassung und Schlussfolgerung Handlungsorientierungen in der Opferberatung – Zusammenfassung der Ergebnisse Das Erleben professionellen Handelns – rekonstruiert aus den Erzählungen gewaltbetroffener Frauen Das Erleben der Schutzpolizei – eine Musterbildung Konsequent und zugewandt – die polizeiliche Intervention der FürsorglichkeitDie polizeiliche InterventionFolgeinterventionenErlebte Ausrichtung polizeilichen HandelnsAbschließende Anmerkungen Skeptisch und reserviert – die polizeiliche Intervention der ZurückhaltungDie polizeiliche InterventionFolgeinterventionenErlebte Ausrichtung polizeilichen HandelnsAbschließende Anmerkungen Entschieden aber schwach – die polizeiliche Intervention der zunehmenden StrengeDie polizeiliche InterventionFolgeinterventionenErlebte Ausrichtung polizeilichen HandelnsAbschließende Anmerkungen Hartnäckig und präventiv – die polizeiliche Intervention zur Beendigung einer TyranneiDie polizeiliche InterventionFolgeinterventionenErlebte Ausrichtung polizeilichen HandelnsAbschließende Anmerkungen Zusammenschau und Fazit Das Erleben des Handelns der Ortspolizeibehörde Prüfung des Erlasses eines Platzverweises Befristung eines vorläufigen Platzverweises Unterbringung des Mannes Informieren und Unterstützen Zusammenfassung und Schlussfolgerung Das Erleben von Beratung Erlebte Beratungsmodule Schutzmaßnahmen Unterstützung beim Aufbau einer eigenständigen Lebensgrundlage Erörterung der Lebensund Paarsituation Reflektion der Gewalt und der Rat zur Therapie Klärung und Unterstützung bei behördlichen Angelegenheiten und rechtlichen Verfahren im Zuge des Platzverweisverfahrens Prüfung des Kindeswohls Verschiedene Beratungseinrichtungen – verschiedene Ausgestaltung der HilfeAusrichtung der Erstberatung durch den ASD im Erleben der FrauenAusrichtung der Erstberatung durch Beratungsstellen freier Träger im Erleben der Frauen Zusammenführung der PerspektivenDie Chance des Platzverweises: Sowohl gewaltbetroffene Frauen als auch Expert/innen sehen im Platzverweisverfahren das Potential, ein gewaltfreies Leben zu erreichenInverantwortungnahme der Opfer: Trotz der täterorientierten Maßnahme Platzverweis bleiben Opfer hinsichtlich langfristiger Gewaltbeendigung im Fokus der Expert/innenDie Ortspolizeibehörde im Platzverweisverfahren: Die Intervention aus dem Machtzentrum der VerwaltungDer Erlass des Platzverweises: Subjektive Interpretationen prägen das Entscheidungshandeln von Polizeivollzugsdienst und OrtspolizeibehördeDie Grenzen des Platzverweises: Von renitenten Männern, inkonsequenten Frauen, starken Bindungsfaktoren und fehlendem ZwangWem dient die Strafverfolgung? Divergenz in den Perspektiven von Polizei und Opfern häuslicher GewaltParteilichkeit und Ergebnisoffenheit in der Opferberatung – Umsetzungen in der PraxisDie normative Botschaft des Platzverweisverfahrens: Häusliche Gewalt darf nicht seinLiteraturverzeichnis
 
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