Demographischer Wandel

Bei der zu erwartenden Fortsetzung der aktuellen demographischen Entwicklung werden im Jahr 2030 in Deutschland voraussichtlich nur noch rund 77 Mio. Menschen leben. Dies entspricht einem Rückgang der Einwohnerzahl gegenüber dem Jahr 2008 um fast fünf Mio. Personen (− 5,7 %).

Dieser Rückgang der Einwohnerzahl geht einher mit einer deutlichen strukturellen Veränderung der Zusammensetzung der Bevölkerung. Die Bevölkerungsschrumpfung zeigt sich am deutlichsten in der Gruppe der unter 20-Jährigen: Im Jahr 2030 werden 17 % weniger Kinder und Jugendliche in Deutschland leben als 2012. Statt 15,6 Mio. wird es nur noch 12,9 Mio. unter 20-Jährige geben. Die Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter – derzeit üblicherweise zwischen 20 und 65 Jahren – wird um ca. 15 % beziehungsweise 7,5 Mio. Menschen zurückgehen. Die Altersgruppe der 65-Jährigen und Älteren wird hingegen um ein Drittel (33 %) von 16,7 Mio. im Jahr 2008 auf 22,3 Mio. Personen im Jahr 2030 ansteigen (Statistische Ämter des Bundes und der Länder 2011, S. 8).

Der Anteil der Bevölkerung unter 20 Jahren wird sich von 43 % im Jahr 1871 bis zum Jahr 2050 auf 15 % reduzieren, während im selben Zeitraum der Anteil der Menschen mit über 65 Jahren von 5 auf 33 % und der der Menschen mit über 80 Jahren von 0 auf 15 % ansteigen wird (Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung 2008, S. 28).

Gleichzeitig ist der Altersdurchschnitt bei den Menschen mit Migrationshintergrund deutlich niedriger als bei den Menschen ohne Migrationshintergrund. Dies führt dazu, dass der Migrantenanteil auch bei der allgemein angenommenen etwa gleichbleibenden Zuwanderungsbewegung ansteigen wird.

Diese Faktoren führen dazu, dass der absehbare demographische Wandel häufig mit den Schlagworten, die Deutschen werden „weniger, älter und bunter“, zusammengefasst wird. Dabei sind demographische Entwicklungen kein neues Phänomen. Sie finden vielmehr schon immer und kontinuierlich statt. Allerdings zeichnen sich die derzeitigen Trends durch eine besonders hohe Geschwindigkeit und eine außerordentliche quantitative Dimension aus.

Die Folgen der prognostizierten demographischen Entwicklung und viele der durch das Kulturmanagement initiierten und realisierten Prozesse stehen insbesondere im Bereich der Hochkultur in einer engen Wechselwirkung zueinander. Die Kultureinrichtungen sollten die Herausforderungen des demographischen Wandels deshalb aktiv aufgreifen und als Chance verstehen. „Kulturschaffende sowie öffentliche und private Kultureinrichtungen sind vom demografischen Wandel betroffen. Er berührt ihre Zuschauer und Zuhörer, Käufer und Kritiker, Teilnehmer und Nachfrager sowie Akteure und Rezipienten in ihren Interessen und ihrem Geschmack, ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit (zum Beispiel Mobilität) und ihren finanziellen Möglichkeiten, Kulturangebote wahrzunehmen, und in ihrer Anzahl. Damit stehen alle bisherigen Erfahrungswerte des Kulturbetriebes auf dem Prüfstand. Das schließt alle Inhalte, Organisationsformen, Finanzierungsund Beteiligungsmöglichkeiten von bzw. an Kulturangeboten ein“ (Deutscher Bundestag 2007, S. 222).

Der demographische Wandel wird die schon bestehenden Herausforderungen der Kulturfinanzierung weiter verstärken. Eine sinkende Gesamtbevölkerung führt im Grundsatz zu rückläufigen Besucherzahlen und damit niedrigeren Einnahmen der Kultureinrichtungen. Außerdem wird aufgrund der veränderten Altersstruktur ein geringerer Anteil der Bevölkerung im Erwerbsleben stehen und Steuern zahlen. Das rückläufige Steueraufkommen wird auch Auswirkungen auf die Kulturfinanzierung der öffentlichen Hand haben. Um bei schrumpfenden Budgets die Qualität des kulturellen Angebots zumindest beibehalten zu können, werden signifikante Steigerungen der Effizienz der Arbeit der kulturellen Institutionen und Projekte beispielsweise durch vermehrte Kooperationen und die Bündelung sowie die Differenzierung von Angeboten umgänglich sein. Gleichzeitig wird auch geprüft werden müssen, ob die Aufrechterhaltung der vorhandenen dichten kulturellen Infrastruktur in den kommenden Jahren und Jahrzehnten überall sinnvoll und finanzierbar ist. In einer Kulturlandschaft, die über Jahrzehnte von der Forderung nach Wachstum und deren weitgehender Realisierung geprägt war, wird es nicht einfach sein, diese Diskussionen ohne emotionale und ideologische Barrieren und mit der unerlässlichen regionalen Differenzierung zu führen. Dabei wird auch die Aufteilung der Lasten zwischen den Städten, die die Kultureinrichtungen unterhalten, und dem jeweils mitnutzenden Umland neu zu vereinbaren sein, um auch außerhalb der großen Städte zumindest eine kulturelle Grundversorgung sicherstellen zu können.

Das Phänomen der sinkenden Bevölkerungszahl sollte die kulturellen Institutionen und Projekte auch zu einem Überdenken ihrer Strategien auf dem kleiner werdenden Markt anregen (vgl. Tab. 8.1).

Im Rahmen der Strategie der Marktdurchdringung konzentriert sich ein Kulturbetrieb darauf, die bedienten Märkte und deren Zielgruppen mit seinen Angeboten

Tab. 8.1 Marktfeldstrategien. (Quelle: Hausmann und Körner 2009, S. 143–145)

Märkte

Gegenwärtig

Künftig

Dienstleistungen

Gegenwärtig

Marktdurchdringung

Marktentwicklung

Künftig

Dienstleistungsent-

wicklung

Diversifikation

möglichst vollständig zu versorgen und auf diesem Weg möglichst viel Nachfrage zu generieren (z. B. Erhöhung der Besuchsfrequenz der eigenen Kunden und deren Abwerbung von den Angeboten anderer Kulturund Freizeitanbieter). Demgegenüber wird mit einer Marktentwicklungsstrategie angestrebt, für die bereits angebotenen Leistungen einen oder mehrere neue Märkte aufzubauen. Dabei können neue Verwendungszwecke für vorhandene Produkte gefunden werden (z. B. Vermietung der Räume der Kultureinrichtung als repräsentative Orte für Veranstaltungen) oder neue Besuchergruppen (z. B. durch Konzerte am Nachmittag) erschlossen werden. Die Dienstleistungsentwicklung zielt darauf ab, für das bestehende Publikum neue Leistungen zu entwickeln, die die Besucher enger an das Haus binden (z. B. mehr und bequemere Sitzgelegenheiten für ältere Menschen). Mit der Diversifikationsstrategie werden neue Dienstleistungen für neue Märkte und neue Zielgruppen erarbeitet. So können beispielsweise Kultureinrichtungen ihre im Bereich des Einsatzes ästhetischer Mittel zur Kommunikation gesammelten Kenntnisse und Erfahrungen in den Markt der Beratung sowohl von Unternehmen als auch von Akteuren des sozialen Bereichs einbringen.

Wenn der Anteil der Kinder und Jugendlichen an der Bevölkerung abnimmt und jener der älteren Menschen deutlich ansteigt, wird dies tiefgreifende Konsequenzen für die Nachfrage nach kulturellen Angeboten haben, da in jeder Lebensphase die Interessen für die Kulturnutzung unterschiedlich ausgeprägt sind. Für die Kultureinrichtungen wird sich daraus ein schwieriges Spannungsfeld entwickeln, weil sie einerseits der großen und wichtigen Zielgruppe der älteren Menschen gerecht werden und deren Potenzial ausschöpfen und andererseits das heranwachsende Publikum der vergleichsweise wenigen Kinder und Jugendlichen mit spezifischen Angeboten ansprechen und für die Zukunft gewinnen müssen.

Gleichzeitig ist der Anstieg des Altersdurchschnitts der deutschen Bevölkerung für die Nutzung kultureller Angebote auch eine positive Prognose, da in der Phase nach dem Ende des Erwerbslebens kulturelle Aktivitäten die größte Rolle im Lebensverlauf spielen und der Anteil der an Kultur interessierten Menschen in der Gruppe der über 50-Jährigen mit rund einem Drittel am höchsten ist. Neben der erforderlichen Zeit verfügt diese Bevölkerungsgruppe auch über eine überdurchschnittliche Kaufkraft.

Die Besucher der 2007 in Trier gezeigten Landesausstellung „Konstantin der Große“ waren im Durchschnitt 54,5 Jahre alt. Der Anteil der über 66-Jährigen betrug bei den Ausstellungsbesuchern 26 % gegenüber 18 % bei der damaligen deutschen Bevölkerung. Entsprechend dieser Altersstruktur waren Rentner und Pensionäre die am häufigsten vertretene Berufsgruppe. Dass das Angebot die Interessen der älteren Menschen besonders widerspiegelte, belegen auch die Zufriedenheitswerte: Bei den über 49-Jährigen lag der Mittelwert bei 1,5, bei den 19bis 35-Jährigen nur bei 1,7 (Universität Trier 2008, S. 9, 26).

Neuere Untersuchungen weisen allerdings für verschiedene kulturelle Sektoren tendenziell übereinstimmend darauf hin, dass die Annahme, das wichtigste und treueste Publikum der Kultureinrichtungen werde vor allem im Bereich der Hochkultur in den nächsten Jahren und Jahrzehnten mit der ansteigenden Zahl der älteren Menschen von selbst und besonders zahlreich nachwachsen, nicht zutreffen wird. Die nicht mehr klassisch bildungsbürgerlich geprägte Generation wird auch mit höherem Lebensalter nicht die Gewohnheiten ihrer Elterngeneration annehmen, sondern ihrer eigenen kulturellen Sozialisation, die eher im Bereich der Popkultur und der Soziokultur liegt und von Grenzüberschreitungen und Wechseln der Genres gekennzeichnet ist, treu bleiben. Eine an der Zeppelin University in Konstanz erstellte Studie belegt, dass diese Entwicklung auf den klassischen Opernund Konzertbetrieb die Existenz bedrohende Auswirkungen haben (Tröndle 2009) wird. Für den Bereich der Museen wird im Zusammenhang mit den Veränderungen der Generationenstruktur zwar nicht mit gleichermaßen radikalen, aber doch nachhaltigen Effekten gerechnet (Reuband 2010).

Allerdings gefährden diese Entwicklungen nicht nur traditionelle Kulturformen, sie stärken auch alternative Angebote, die eher im Bereich eines kommunikativen und beteiligungsorientierten Konzeptes liegen. Für eine Kulturlandschaft, die an der Gestaltung der Gesellschaft mitwirken will, kann dies tendenziell von Vorteil sein. Im Bereich der Wirtschaft wurden die Chancen, die sich aus der Veränderung der Altersstruktur der Bevölkerung ergeben, längst erkannt und zu gewinnbringenden Konzepten weiterentwickelt. So gründete beispielsweise die Landesregierung Nordrhein-Westfalen eine – allerdings schon nach wenigen Jahren zumindest in dieser Form nicht mehr weitergeführte – Initiative „Seniorenwirtschaft“. Es wurde davon ausgegangen, dass ein aktiver Umgang mit den Bedürfnissen und Interessen der Älteren in den nächsten beiden Jahrzehnten bis zu 100.000 neue Arbeitsplätze schaffen könne. Damit wäre dieser Sektor der Wirtschaftsbereich mit dem größten Wachstumspotenzial (seniorenwirt.de – Zugriff 28.10.2014).

Die Umkehrung der Alterspyramide erweitert angesichts der größeren zeitlichen Unabhängigkeit der älteren Menschen und deren zunehmender Mobilität auch die Möglichkeiten der kulturellen Institutionen und Projekte zur Gewinnung ehrenamtlich engagierter Menschen.

Um die Kenntnisse und Fähigkeiten dieser Personen optimal einbinden zu können, werden die Kulturbetriebe ihre diesbezüglichen Rahmenbedingungen in den nächsten Jahren weiterentwickeln und verbessern müssen. Wenn dieser Prozess gelingt, können ältere Menschen durch ihr freiwilliges Engagement nicht nur dazu beitragen, beispielsweise im Aufsichtsdienst, als Führungspersonal oder im Museumsund Theatershop das Angebot auch unter erschwerten ökonomischen Verhältnissen aufrechtzuerhalten. Die Gelegenheit zur ehrenamtlichen Mitwirkung wird darüber hinaus auch für die Betroffenen eine Möglichkeit sein, ihr Wissen und ihre Erfahrung in die Gestaltung kultureller und gesellschaftlicher Prozesse einzubringen.

Die Auswirkungen der „bunter“ werdenden Gesellschaft werden innerhalb Deutschlands sehr unterschiedlich sein. Der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund – die ihrerseits eine sehr heterogene Bevölkerungsgruppe darstellen – wird aber insbesondere in den Metropolen und den sie umgebenden Regionen wesentlich ansteigen.

Für die Arbeit der kulturellen Institutionen und Projekte ergibt sich daraus einerseits der gesellschaftliche Auftrag, bei der Integration dieser Menschen in die Gesellschaft mitzuwirken. Andererseits wird die Chance auf die Gewinnung einer zusätzlichen und sehr vielfältigen Publikumsschicht, die sowohl ein großes Marktpotenzial als auch die Möglichkeit der Einwerbung von Mitteln aus anderen gesellschaftlichen Bereichen mitbringt, eröffnet.

Außerdem umfasst der Aspekt der Migration auch die Abwanderung von Arbeitskräften aus Deutschland. Zu Recht weisen Kultureinrichtungen in diesem Zusammenhang immer wieder auf ihre Bedeutung als so genannte weiche Standortfaktoren bei der Entscheidung über Unternehmensansiedlungen sowie der Gewinnung und Bindung von Fachkräften hin. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und des mit ihm verbundenen zu erwartenden verschärften Wettbewerbs um Fachkräfte wird diese Argumentation noch erheblich an Bedeutung gewinnen. Neben einer gezielten Bildungs-, Wissenschaftsund Forschungspolitik kann der kulturelle Sektor einen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftepotenzials und zur Unterstützung der dafür erforderlichen Prozesse leisten.

Auch darüber hinaus ist in Gegenden, die von einer starken Abwanderung geprägt sind, eine funktionierende kulturelle Infrastruktur eines der wenigen Instrumente, mit denen die öffentliche Hand dieser Tendenz entgegenwirken kann. Eng damit verbunden ist der Beitrag der kulturellen Institutionen und Projekte zum sozialen Klima einer Region und damit auch zu einer präventiven Sozialpolitik.

Zur Bewältigung der Folgen des demographischen Wandels muss jede Kultureinrichtung die ihren spezifischen Herausforderungen gerecht werdenden Wege finden. Dennoch lassen sich einige allgemeine Erfolgsfaktoren benennen, die überall in die diesbezüglichen Überlegungen einbezogen werden sollten (Hausmann und Körner 2009, S. 44–46, 67 f.):

• Kooperation: Der demographische Wandel ist ein Thema, das alle Bereiche der Gesellschaft betrifft. Die kulturellen Institutionen und Projekte können einen wichtigen Beitrag zur Diskussion der damit verbunden Entwicklungen leisten. Eine nachhaltige Wirkung kann jedoch nur erreicht werden, wenn Partner aus verschiedenen Sektoren der Gesellschaft – beispielsweise neben dem kulturellen aus dem sozialen Sektor und aus dem Bildungswesen – zusammenarbeiten und gemeinsam Konzepte entwickeln sowie ihre Ressourcen bündeln. Die dabei entstehenden Partnerschaften können für die Kultureinrichtungen auch bei der Bewältigung anderer Aufgaben hilfreich sein.

• Grundversorgung und Nischenangebot: Aufgrund des demographischen Wandels stellt sich mit verstärkter Aktualität die Frage, ob flächendeckend eine umfassende kulturelle Infrastruktur wie beispielsweise mehrspartige Theater vorgehalten werden kann und soll. Die Alternative besteht in einem überregionalen Konzept, das den einzelnen Partnern jeweils unterschiedliche Schwerpunkte zuteilt, die sie für den gesamten Planungsraum anbieten (z. B. kann ein Theater an allen Spielorten einer Region das Sprechtheater, ein anderes das Musiktheater anbieten). Derartigen Absprachen steht jedoch vielerorts die Befürchtung entgegen, dass die einzelnen Einrichtungen damit ihre lokale Verankerung und infolgedessen die ideelle und finanzielle Unterstützung der örtlichen Bevölkerung verlieren.

• Kontinuität und Flexibilität: Demographischen Veränderungen liegen langfristige Entwicklungen zugrunde. Kulturelle Institutionen und Projekte können deshalb den Folgen der demographischen Wandels nicht durch kurzfristige Einzelmaßnahmen, sondern nur durch eine kontinuierliche Berücksichtigung des Themas in ihrer Arbeit gerecht werden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass dazu zusätzliche Strukturen aufgebaut werden müssen. Mehr Erfolg versprechen flexible Projekte und Angebote, bei denen Kultureinrichtungen mit anderen gesellschaftlichen Bereichen kooperieren. Öffentliche wie private Fördermittelgeber sollten deshalb die Unterstützung einschlägiger Vorhaben zu einem ihrer Schwerpunkte machen.

• Aktive Kulturteilhabe und kulturelle Breitenarbeit: Die Nutzer der Kultureinrichtungen entwickeln sich auch durch den Einfluss des demographischen Wandels immer mehr von einem relativ homogenen zu einem vielfach differenzierten Publikum. Die Kulturbetriebe müssen darauf mit individualisierten Formen der Ansprache und der Bindung der Besucher reagieren. Darüber hinaus steigt das Interesse an Ansätzen, die das Bedürfnis der Menschen nach aktiver Teilhabe aufgreifen und sie anregen und qualifizieren, selbst kulturell aktiv zu werden. „Freizeitforscher sprechen bereits von einer Erschöpfung des erlebnisorientierten Kulturkonsums und prognostizieren die Entstehung einer ‚Sinngesellschaft', in der kulturelle Beteiligung nicht mehr nur als ‚gute Unterhaltung' gefragt ist, sondern als Tätigsein und als mentale Notwendigkeit, um in der Zukunft zurechtzukommen“ (Hausmann und Körner 2009, S. 67).

• Kulturmarketing und Kulturforschung: Die empirischen Kenntnisse über die kulturelle Teilhabe einzelner Publikumsschichten wie beispielsweise älterer Menschen und deren kulturelle Interessen müssen verbreitert und in Modellvorhaben exemplarisch in die Praxis übertragen werden, insbesondere auch, um darauf ein gezieltes Kulturmarketing aufbauen zu können.

 
< Zurück   INHALT   Weiter >