Regionale, nationale und europäische Identitäten und religiöse Orientierungen

Wenn die Lebensweisen der Menschen in modernen Gesellschaften auseinandergehen und es als charakteristisch gelten kann, dass sehr unterschiedliche Lebensstile nebeneinander bestehen, ist es soziologisch aufschlussreich, nach der gesellschaftlichen Integration und dem gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fragen. Wie ist Gesellschaft möglich, wenn tiefgreifende kulturelle Unterschiede bestehen und

Tab. 9.5 Europäische Lebensstile und ihre Verbreitung in den europäischen Ländern 1990 (in Anteilen der erwachsenen Bevölkerung). (Quelle: GFK zit. nach Kramer 1991, S. 220 ff.; eigene Darstellung)

Lebensstil

Beschreibung

EU (%)

D (%)

A (%)

CH (%)

NL (%)

B (%)

I (%)

ES (%)

PT (%)

F (%)

Prudent

Vorsichtig, resigniert, Sicherheit kommt zuerst

5

8

8

9

5

5

4

3

3

4

Defense

Heimorientiert, defensiv, Eigentum und lange nichts mehr

8

3

3

5

6

6

12

9

7

9

Vigilante

Misstrauisch, frustriert, vorsichtig, konservativ

6

6

6

6

7

6

5

8

3

5

Olvidados

Abgekoppelt, vergessen und

neidisch

4

3

3

2

4

5

6

2

7

7

Romantic

Träumer, Harmonie, Heim und Familie kommen zuerst

8

12

9

9

3

3

9

6

2

2

Squadra

Aktiv, Freizeit und Freude

sind alles

7

5

5

3

5

6

12

10

4

7

Rocky

Junge Außenseiter, Augen zu

und durch

14

9

12

13

22

22

11

7

12

18

Dandy

Angeber, vergnügungssüchtig,

7

8

6

6

5

5

6

7

9

5

Business

Karriere-Macher, immer auf der Leiter

5

5

5

5

3

4

4

3

13

6

Protest

Protestler, allein gegen das System

2

1

2

1

1

1

2

2

3

2

Pioneer

Idealist, alternativ, verändern wir die Welt

6

10

8

7

7

5

4

6

7

5

Tab. 9.5 (Fortsetzung)

Lebensstil

Beschreibung

EU (%)

D (%)

A (%)

CH (%)

NL (%)

B (%)

I (%)

ES (%)

PT (%)

F (%)

Scout

Wohltätig, großzügig, helfen wir den anderen

5

4

3

4

3

5

7

8

5

9

Citizen

Verantwortungsvoll, der gute

Nachbar

5

4

5

5

5

8

8

7

5

7

Gentry

Nobel, Gesetz, Ordnung und Tradition

6

4

6

6

5

5

3

8

9

6

Moralist

Gut bürgerlich, religiös, prinzipientreu, aber auch tolerant

7

15

12

12

6

7

5

5

7

6

Strict

Puritaner, führt untadeliges Leben

5

4

8

6

9

6

2

10

3

1

Prozesse kultureller Ausdifferenzierung zu beobachten sind? Wo verorten sich die Menschen selbst?

In den aufkommenden Industriegesellschaften waren nationalstaatliche Identitäten sehr wichtig. Das Bewusstsein einer nationalstaatlichen Identität stellte für viele Menschen den zentralen Bezugspunkt dar. Die Gesellschaft, in der die Menschen lebten, war wie selbstverständlich nationalstaatlich ausformuliert. Dementsprechend lebten die Menschen ihrem Selbstverständnis nach in der deutschen, französischen, italienischen oder eben spanischen Gesellschaft. Um die jeweiligen Nationalgefühle zu schaffen und zu stärken, wurden Gemeinsamkeiten der Geschichte, der Sprache, der Traditionen aufgestellt, gegebenenfalls auch gewaltsam rekonstruiert und von anderen nationalstaatlichen Kulturmustern unterschieden. Viele ethnische, regionale, religiöse, sprachliche und andere Unterschiede innerhalb von Nationalgesellschaften wurden von den Herrschenden vor allem während der Entstehung der modernen Nationalstaaten versucht aufzulösen. Zum Teil führten aber auch gesellschaftliche Modernisierungsprozesse zu staatlichen und kulturellen Umbildungsprozessen, die eine Vereinheitlichung kultureller Gegebenheiten begünstigten (Elias 1976; Weber 2002, S. 514 ff.). Die Nationen bestanden also nicht „natürlich“, sondern waren in hohem Maße hergestellt. Die nationalen Wir-Gefühle sowie gemeinsame geteilte kulturelle Wertvorstellungen der Menschen sorgten auch angesichts sozialer, ethnischer und religiöser Konflikte für den Zusammenhalt der Gesellschaften (Parsons 1964, 1996; Lepsius 1993; Lipset und Rokkan 1967). Allerdings führten diese dominierenden nationalen Identitäten auch zu zahlreichen Kriegen und konflikthaften Auseinandersetzungen.

Die zunehmende weltweite Verflechtung, die Globalisierung scheint in postindustriellen Gesellschaften darauf hinzuwirken, dass zusammen mit den Nationalstaaten auch nationale Identitäten weniger prägend sind. Supranationale Identitäten und Orientierungen wie etwa das Gefühl, Europäer oder Weltbürger zu sein, aber auch regionale und lokale Orientierungsmuster und Identitäten, die sich beispielsweise in regionalen Dialekten, Küchen und Lebensweisen und lokalen Identitäten wie beispielsweise, sich als Frankfurter, Berliner oder Mainzer zu verstehen, nachweisen lassen, werden in postindustriellen Gesellschaften zunehmend wichtig. Die Identitäten und Selbstverständnisse der Menschen scheinen sich zu verlagern und teilweise auf mehrere Ebenen zu verteilen. Zum Teil können diese Ebenen auch gleichermaßen für die Identitätsbildung bedeutend zu sein. Diese These, dass nationale Verbundenheiten einerseits immer weniger wichtiger werden und andererseits lokale/regionale Verbundenheiten, aber auch gleichzeitig globale Verbundenheiten immer wichtiger werden und demzufolge ein „globales Dorf“ entsteht, hat Robertson (1998) in dem Begriff der „Glokalisierung“ versucht zusammenzufassen.

Die wichtigsten Ebenen postindustrieller Identität lassen sich folgendermaßen kennzeichnen:

Die europäische Identität besteht in dem starken Gefühl, Europäer zu sein, sich in Europa zu Hause zu fühlen und sich gemeinsam mit den Europäern von den Menschen in anderen Weltregionen zu unterscheiden. Wer diese Identität aufweist, erkennt die große Vielgestaltigkeit und die weitreichenden historischen, kulturellen und sprachlichen Unterschiede Europas an. Gleichzeitig besteht die europäische Identität in der Betonung von Gemeinsamkeiten wie etwa den politisch-demokratischen Rahmenbedingungen. Dies zeigt sich unter anderem in der Menschenrechtskonvention des Europarates 1950, in der Kulturkonvention 1954, in der Europäischen Sozialcharta 1961 und in der Erklärung der Grundrechte und Grundfreiheiten durch das Europäische Parlament 1989 (Mickel 1997, S. 20 ff.). Hinzu kommt ein Bewusstsein, das die künstlerischen und wissenschaftlichen Leistungen, die von Europa ausgingen, wertschätzt. Schließlich ist als Komponente europäischer Identität der Rückblick auf die lange, gemeinsame und konflikthafte Geschichte zu nennen und die damit einhergehenden Erfahrungen. Matthias Horx hat versucht, diese kulturellen Erfahrungen mit dem Begriff der „herbstlichen Melancholie“ zu umschreiben. „Die ihre Erinnerung aufbewahrt über all die Kaiser und Könige, Systeme und Ideen, Wahnbilder und Schrecken ihrer Geschichte. Deren Protokolle über den Aufstieg und den Niedergang von Imperien gut archiviert sind, deren Bibliotheken über zahllose getragene und wieder abgelegte Ideologien, Dogmen, Wirtschaftsformen und Lebensstile Auskunft geben. Die den Wechsel und den Wandel, gegen den sie sich heute scheinbar sperrt, immer in Extremen erlebte – in Kriegen, Barbarei, Tyrannei, aber auch in den Gestaltungen der europäischen Künste, Poesie und Musik. Vielleicht ist es diese herbstliche Melancholie, die den Kern unserer Identität ausmacht. Wir sind nicht mehr so begeisterungsfähig, uns fehlt die parsifaleske Naivität Amerikas oder der bedingungslose Aufstiegswille der Schwellenländer. Aber wir wissen, wie man sein Haus winterfest macht und dass auch nach den ärgsten Eiszeiten wieder Frühlinge kommen.“ (Horx 1997, S. 258 f.).

Nationale Identität kann wie etwa in Deutschland primär als eine Art Verwandtschaftsbeziehung angesehen werden, die vor allem ethnische Gesichtspunkte betont. Nationale Identität kann aber auch wie zum Beispiel in Frankreich vor allem als eine politische Gemeinschaft verstanden werden, als „eine große Solidargemeinschaft, getragen von dem Gefühl der Opfer, die man gebracht hat, und der Opfer, die man noch zu bringen gewillt ist“ (Renan 1993, S. 311). Im Kern beziehen sich nationale Identitäten auf drei Bestandteile. Erstens ein internes Zusammengehörigkeitsgefühl, das sich extern von anderen Nationen absetzt und sich vor allem auf gemeinsame historische Kulturmuster bezieht. Zweitens ein hohes Maß an Binnenkommunikation, das sich beispielsweise an einer gemeinsamen Sprache[1], gemeinsamen Bräuchen, Erinnerungen und Normen sowie gemeinsamen Wirtschaftsbeziehungen festmachen lässt. Drittens eine gemeinsame politischstaatliche Organisation und Herrschaftsform, die es erlaubt, zu gemeinsamen Entschlüssen zu kommen und diese auszuführen. Wenn diese nicht vorhanden ist, wird sie zumindest angestrebt.

Regionale Identitäten beziehen sich demgegenüber auf regionale und lokale kulturelle Zusammenhänge. Analog zur nationalen Identität werden nicht nur kulturelle Gemeinsamkeiten und Besonderheiten der regionalen und örtlichen Geschichte herausgestellt, sondern auch eine erhöhte lokale und regionale Interaktionsdichte und Binnenkommunikation, die sich beispielsweise in lokalen Szenen, Traditionen und Sprachen festmachen lassen. Im Unterschied zu einem nationalen Bezugspunkt ist eine politische Herrschaftsorganisation nicht notwendig. Regionale und vor allem lokale Identitäten beziehen sich auf die unmittelbaren Lebenswelten der Menschen sowie die Gegebenheiten vor Ort und gehen daher mit einem Gefühl der Vertrautheit einher.

Empirisch zeigt sich, dass 2013 in allen europäischen Ländern die nationale Verbundenheit sehr stark ausgeprägt war. Mit Ausnahme von Belgien, Rumänien und Spanien fühlten sich die Menschen in Europa mit ihrer Nation am meisten verbunden. Die lokale und regionale Verbundenheit war in fast allen Ländern Europas ebenso sehr stark ausgebildet, auch wenn die lokale und regionale Verbundenheit selten stärker war als die nationale Verbundenheit. Die Verbundenheit mit der Europäischen Union war im Vergleich zu der nationalen, regionalen und lokalen Verbundenheit deutlich schwächer ausgeprägt. In der Mehrzahl der europäischen Länder fühlten sich insgesamt weniger als die Hälfte der Menschen mit der Europäischen Union verbunden. In den Ländern, die nicht zur gemeinsamen Währungsunion der Eurozone gehören, war auch die Verbundenheit mit der Europäischen Union im Vergleich zu den Ländern, die den Euro als Währung eingeführt haben, schwächer ausgeprägt (Europäische Kommission 2013c, S. 38). Dies weist daraufhin, dass auch wirtschaftliche Beziehungen und Verflechtungen sich auf Orientierungsmuster und Identitätsausbildungen auswirken können. Auch im Zeitvergleich lässt sich nachweisen, dass die nationale Verbundenheit in den europäischen Ländern sehr stark ausgeprägt ist im Unterschied zu einer Verbundenheit mit der Europäischen Union, die weitaus weniger zu beobachten ist (Europäische Kommission 2006, S. 351 ff.; Westle 2003, S. 131 f.). Empirisch last sich somit die These, dass nationale Verbundenheiten und Orientierungen mit der Globalisierung abnehmen würden, nicht bestätigen. Dennoch deuten die empirischen Befunde auch daraufhin, dass supranationale und globale Orientierungen immer wichtiger werden. Dies zeigt sich nicht nur in der Verbundenheit mir der Europäischen Union, sondern auch in Studien, die den Prozess der Europäisierung sowie transnationale und globale Kommunikationsstrukturen, Kontakte und Beziehungsmuster untersuchen (Basch et al. 1994; Holzer 2005; Mau und Mewes 2007; Mau und Verwiebe 2009, S. 270 ff.) (Tab. 9.6).

Verschiedene Studien, die Religiosität und religiöse Orientierungen untersuchen, dokumentieren darüber hinaus trotz länderspezifischer Differenzen im Detail supranationale religiöse Orientierungen und länderübergreifende Gemeinsamkeiten. Auch wenn Westeuropa eine der wenigen Regionen der Welt ist, in denen sich langfristig ein Rückgang an Konfessionszugehörigkeiten und Gottesdienstbesuchen beobachten lässt, die als Säkularisierungsprozess gedeutet werden können, sind in Westeuropa dennoch religiöse Orientierungen und Glaubensvorstellungen weit verbreitet, selbst wenn sie zunehmend mehr individualisiert sind und sich in persönlichen Religionsbekenntnissen und Selbstverständnissen nachweisen lassen (Davie 1994; Knoblauch 2009; Luckmann 1991). Damit einhergeht auch eine zunehmende Pluralisierung von Religionen, Konfessionen und Weltanschauungen, die sich beispielsweise in vielfältigen spirituellen Erfahrungen und Orientierungsweisen nachweisen lassen (Pickel 2011, S. 339 ff.) (Tab. 9.7).

In Osteuropa ist in Folge der politischen Geschichte des 20. Jahrhunderts eine deutlich niedrige Konfessionszugehörigkeit als in Westeuropa festzustellen, auch wenn sich länderspezifische und konfessionsspezifische Unterschiede zeigen. So war gesellschaftsunabhängig in der katholischen Kirche der Rückgang nicht so stark, während er in den christlich-orthoxen und protestantischen Kirchen stärker zu beobachten war. Dennoch ist davon ausgehen, dass die Religiosität in den Bevölkerungen weit verbreitet war und als gemeinschaftsstiftendes Muster sich auf das Selbstverständnis der Menschen auswirkte. Ein Indiz hierfür ist die seit den 1990er Jahren in vielen, aber nicht in allen Regionen Osteuropas feststellbare Renaissance christlicher und vor allem orthodoxer Religionen. Die für Westeuropa zu beobachtende religiöse Vielfalt und Pluralisierung von Religionen, Konfessionen und Weltanschauungen lässt sich in Osteuropa aber nicht feststellen (Pickel 2011, S. 362 ff.).

Im Unterschied zu der Entwicklung in Europa, in der neben der hohen Bedeutung von nationalstaatlichen Identitäten auch regionale beziehungsweise lokale sowie supranationale religiöse und politische Orientierungen wie die Europäische Union wichtig sind, lassen sich im globalen Vergleich neben regionalen und nationalstaatlichen Verbundenheiten vor allem religiöse Orientierungen beobachten, die

Tab. 9.6 Lokale, regionale, nationale und europäische Identitäten in Europa 2013. (Quelle: Europäische Kommission 2013c, S. 38; eigene Darstellung)

Verbundenheit mit der Nation (%)

Verbundenheit mit dem Wohnort (%)

Verbundenheit mit der Region (%)

Verbundenheit mit der EU (%)

EU-27

91

88

88

48

Eurozone

90

80

87

50

Nicht-Eurozone

92

90

89

45

Belgien

84

87

89

61

Bulgarien

97

97

95

55

Dänemark

98

87

71

44

Deutschland

93

89

90

56

Estland

93

81

81

49

Frankreich

92

79

82

53

Finnland

97

90

92

35

Griechenland

94

94

94

29

Irland

96

90

91

48

Italien

86

90

87

50

Lettland

93

91

89

59

Litauen

90

84

83

46

Luxemburg

91

81

84

74

Niederlande

83

70

70

35

Österreich

94

93

93

46

Polen

96

95

95

59

Rumänien

90

93

92

50

Slowakei

94

92

90

55

Slowenien

89

87

85

40

Spanien

85

91

87

45

Tschechische Rep.

85

86

86

34

Ungarn

92

89

88

48

Ver. Königreich

90

88

87

33

supranational ausgerichtet sind und identitätsstiftend wirken. So sind beispielsweise mit wenigen Ausnahmen wie Uruguay oder Chile in Nordund Südamerika sehr hohe Anteile an Religiosität festzustellen, die zum einen wie in den USA sehr stark pluralisiert und zum anderen aber auch wenig ausdifferenziert ist wie in den meisten Staaten Südamerikas (Inglehart 1998, S. 101 ff.; Knöbl 2007, S. 232 ff.; Pickel 2011, S. 369 ff.). Auch in den meisten Staaten Asiens[2] und vor allem Afrikas lassen

Tab. 9.7 Konfessionslosigkeit in Westeuropa. (Quelle: Pickel 2011, S. 357; eigene Darstellung)

1990 (1991) (%)

1995–1998 (%)

1999–2000 (%)

2004–2006 (%)

Italien

15

12

17

23

Portugal

8

8

11

11

Spanien

15

16

17

18

Irland

4

6

4

4

Frankreich

39

46

43

40

Belgien

30

-

36

-

Österreich

16

12

12

14

Niederlande

49

53

56

56

Schweiz

12

11

12

15

Westdeutschland

11

15

17

19

Großbritannien

44

48

48

50

Nordirland

11

14

14

-

Schweden

23

28

25

28

Dänemark

9

11

11

11

Norwegen

11

10

9

10

Finnland

12

-

12

12

sich sehr hohe Anteile an Religiosität beobachten (Inglehart 1998, S. 101 ff.; Pickel 2011, S. 381 ff.), die in vielen Hinsichten gemeinschaftsstiftend wirken. Vor allem in Afrika, aber auch zum Teil in Asien und Südamerika sind die religiösen und regionalen Orientierungen oftmals ausgeprägter als die nationalstaatlichen Identitäten, sodass bisweilen mehr Bezüge für das Selbstverständnis zu der eigenen Ethnie, der Region und/oder der Religion als zu dem Nationalstaat bestehen. Dies betrifft insbesondere die in der Kolonialzeit geschaffenen multiethnischen Staatengebilde, die sich durch geringere nationale Identitäten ausweisen. [3]

  • [1] Staaten, die mehrere Sprachen kennen, sind in der Regel auch durch ein hohes Maß an regionalen Identitäten gekennzeichnet, sofern diese Sprachgruppen regional spezifisch ausgeprägt sind.
  • [2] Ausnahmen sind vor allem China und Nordvietnam
  • [3] Aufschlussreich wäre hier sicherlich, die Auswirkungen der beiden Wirtschaftsund Währungsunionen in Westafrika und Zentralafrika und die daran angeschlossenen wirtschaftlichen Austauschbeziehungen für eine supranationale Identitätsausbildung zu überprüfen.
 
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