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2 ModularCity: Forschung und Entwicklung für eine integrierte Planungsgrundlage

Am Anfang einer sozial nachhaltigen Planung steht demnach die Frage, für und mit wem der urbane Raum entwickelt und gestaltet werden soll. Zur Beantwortung dieser Fragestellung braucht es Planungskonzepte und -instrumente, welche soziale Faktoren erheben und analysieren sowie soziale Kontexte visualisieren können, um eine Grundlage für Interpretationen und weitergehende Schritte zu legen. Die Entwicklung und Beforschung solcher Grundlagen war das Ziel des Projekts ModularCity.

Bei ModularCity handelt es sich um ein Forschungsund Entwicklungsprojekt der Zürcher Hochschulen für angewandte Wissenschaften (ZHAW) und der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW, den Praxispartnern tsquare und Urbanis sowie der Stadt Langenthal. Das von der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) mitfinanzierte Projekt aus dem Bereich der angewandten Forschung zeichnet sich somit durch einen ausgeprägten interdisziplinären Charakter aus, sowohl bezogen auf die beteiligten Fachrichtungen (Geoinformatik, Soziale Arbeit, Städtebau, Software-Engineering) als auch hinsichtlich der Zusammenarbeit von Verwaltung, Hochschule und Privatunternehmung. Das Projekt wurde im März 2014 mit der Entwicklung eines Prototyps und dessen Testung in der Pilotgemeinde Langenthal abgeschlossen (für weitere Informationen siehe modularcity.ch).

Ziel des Projektes war es, ausgewählte sozioökonomische und baustrukturelle Daten wie auch subjektive Wahrnehmungen – kurz: die sozialräumlichen Aspekte eines bestimmten Gebiets – mittels einer Planungssoftware aufzubereiten, zu analysieren und zu visualisieren, um sie für eine sozial nachhaltige Planung von Bauprojekten nutzbar zu machen. Der Anspruch des Projektes lag in erster Linie darin, aktuelle Methoden aus Planungsinformatik und Geografie (Geoinformationssysteme GIS, Self Organizing Maps SOM) sowie Sozialer Arbeit (Sozialraumanalyse) miteinander zu verknüpfen. Die Visualisierungen des sozialräumlichen Kontextes sollen erweiterte Diskussionsgrundlagen im Planungsprozess liefern, eine lösungsorientierte Kommunikation in interdisziplinären Arbeitsgruppen erleichtern und eine effiziente und systematische Bearbeitung der Planungsaufgabe ermöglichen. Die Planungssoftware richtet sich sowohl an Fachpersonen aus Raumplanung, Architektur, Städtebau und Sozialplanung als auch an Nichtplanungsexperten und soll in der Stadt-, Gemeinde-, Siedlungsund Arealentwicklung Anwendung finden.

Die wichtigsten Arbeitsschritte und Ergebnisse von ModularCity sind:

§ Definition der für eine sozial nachhaltige Raumentwicklung relevanten sozialräumlichen Variablen (Kap. 3)

§ Evaluation multidimensionaler Analyseverfahren wie Self Organizing Maps (SOM) (Kap. 3)

§ Pilotstudie in der Gemeinde Langenthal (Kap. 4)

§ Geografische Referenzierung der Variablen und deren Integration in die Planungssoftware (Kap. 4)

§ Visualisierung in einem virtuellen 3D-Modell (Kap. 4)

§ Entwicklung eines Leitfadens für die Software-AnwenderInnen (Kap. 5)

§ Beschaffung bzw. Erhebung der Variablen (Kap. 5)

 
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