Aufbau der Arbeit

In Kapitel 2 wird zunächst das Konstrukt ,lebenslanges Lernen' aus bildungspolitischer und erziehungswissenschaftlicher Perspektive beleuchtet, um anschließend die bildungsbereichsübergreifende Umsetzung des lebenslangen Lernens zu erörtern.

Die Beschreibung des Forschungsdesigns erfolgt in Kapitel 3. Hier werden die methodologischen Zugänge erläutert: die Wissenssoziologische Diskursanalyse nach Keller als Forschungsperspektive, die Grounded Theory nach Glaser/Strauss und Strauss/Corbin als Forschungsstil und Analysemethode, das Experteninterview nach Meuser/Nagel als Erhebungsinstrument und die Argumentationsanalyse auf der Grundlage des Argumentationsschemas von Schütze als Element der Feinanalyse.

In Kapitel 4 wird der Forschungsprozess dargelegt, indem die einzelnen Arbeitsschritte sowie Schwierigkeiten bei der Datenerhebung und der Datenauswertung beschrieben werden. Im Unterkapitel „Datenauswertung“ wird das im Rahmen der Arbeit entwickelte Auswertungskonzept vorgestellt, das auf der Verknüpfung von wissenssoziologischer Diskursforschung, Grounded Theory und konversationsanalytischer Argumentationsanalyse beruht. Ein besonderer Fokus wird dabei auf die Weiterentwicklung des Argumentationsschemas (Schütze 1978) gelegt.

Das fünfte und das sechste Kapitel beinhalten zwei für diese Publikation aus der Langfassung der Dissertation ausgewählte empirische Einzelfallanalysen. Es handelt sich um das Fallporträt Müller, ein Experte aus dem Bereich Erwachsenenbildung (Kapitel 5) und um das Kurzporträt Wagner, eine Expertin aus dem Sekundarbereich I (Kapitel 6).

In den Kapiteln 7 und 8 werden die Ergebnisse der Studie präsentiert. Dabei wird in Kapitel 7 die Kernkategorie der vorliegenden Arbeit vorgestellt: Unter Berücksichtigung von Fachliteratur erfolgt zunächst eine Auseinandersetzung mit dem wissenschaftlichen Konzept ,absolute Metapher'. Daran anschließend wird die empirische Dimensionalisierung der absoluten Metapher ,lebenslanges Lernen' dargestellt. Kapitel 8 erläutert die im Rahmen dieser Studie erarbeitete gegenstandsverankerte bereichsspezifische Theorie „Kontextspezifischer Umgang mit der absoluten Metapher ,lebenslanges Lernen'“. Dabei werden drei kontextgebundene Definitionsversuche im Umgang mit der absoluten Metapher ,lebenslanges Lernen', die Bedingungen, die zu diesen Definitionsversuchen führen sowie daraus resultierende Konsequenzen herausgearbeitet.

In Kapitel 9 werden die zentralen Ergebnisse der Studie zusammenfassend dargestellt und reflektiert. Ferner stellt sich die Autorin im Rahmen eines Ausblicks der Frage, welche Auswirkung die Ergebnisse dieser Studie für die Pädagogik/Erziehungswissenschaft haben können.

 
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