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3 Medientrends und Veränderungen im Nutzungsverhalten

Die Schnelllebigkeit und der ständige technologische Fortschritt unserer modernen Mediengesellschaft stehen in wechselseitiger Beziehung zu unserem Mediennutzungsverhalten: Das eine beeinflusst das andere. So zeichnet sich ein deutlicher Wandel in unserem Nutzungsverhalten ab. Auch die Bedeutung der einzelnen Medien verändert sich damit. Besonders das Internet und Smartphones haben stark an Bedeutung zugenommen, während Bücher und Zeitschriften stark an Bedeutung verloren haben.

Die folgenden Punkte zeigen einen kurzen Überblick über die Entwicklung des jeweiligen Mediums und beziehen sich auf aktuelle und zukünftige Trends.

Abbildung 3: Bedeutung der Medien

3.1 TV

In beinahe jedem deutschen Haushalt ist mindestens ein Fernsehgerät zu finden. Nach GfKMessungen beträgt die durchschnittliche Sehdauer im Jahr 2012 etwa 222 Minuten pro Tag. Vergleicht man diese Zahlen beispielsweise mit Zahlen aus dem Jahr 2000 (190 Minuten/ Tag), so zeigt sich ein deutlicher Zuwachs in der Fernsehnutzung.

Abbildung 4: Entwicklung der durchschnittlichen Fernsehdauer pro Tag (1992 – 2012)

Trotz minimaler Schwankungen, beispielsweise eines Rückgangs der Sehdauer von drei Minuten in 2012 im Vergleich zu 2011, lässt das hohe Interesse am Fernsehen nicht nach. Dabei sehen Frauen (248 Minuten/Tag) länger fern als Männer (224 Minuten/Tag). Aufgespalten nach Alter lässt sich jedoch bei der Fernsehnutzung ein deutlicher Rückgang bei Menschen die jünger als 30 Jahre sind verzeichnen. Der Hintergrund liegt hier wohl in der Nutzung alternativer Geräte wie Smartphone und Tablet. Die meisten Fernsehangebote sind online abrufbar und werden besonders von der jüngeren Zielgruppe genutzt. Eine weitere Entwicklung stellt die parallele Nutzung verschiedener Bewegtbildmedien dar (z. B. Fernsehen und Smartphone). Diese Situation macht sich auch der Zukunftstrend des Fernsehens zu Nutzen. Diese Verschmelzung von TV und Internet wird zunehmen: Smart TV heißt das neue Angebot, das sich aus Fernsehen und Internet zusammensetzt. Das neue Fernsehen ist internetfähig und kann dadurch mit weiteren Geräten vernetzt werden. Die interaktive Nutzung, also die Partizipation des Rezipienten am TV-Programm, steigt. Das Hybrid Broadcast Broadband TV (HbbTV) wird zusätzlich hybride Angebote in das TV-Programm einbetten.

Der Zuschauer hat zunehmend die Möglichkeit, nach seine individuellen Bedürfnissen fern zu sehen und kann dabei, nach Bedarf, auch daran teilnehmen.

 
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