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Segment 10: Aufgaben und Probleme von Bildungseinrichtungen bei der bildungsbereichsübergreifenden Umsetzung lebenslangen Lernens (Z. 11391221)

Subsegment 10.1: Institutionelle Umsetzung lebenslangen Lernens als ein bereits existierender Bestandteil des Aufgabenspektrums vieler Weiterbildungseinrichtungen (Z. 1139-1158)

Das Subsegment beginnt mit einer Frage der Interviewerin, die von dem Experten wissen möchte, welche Aufgaben mit der institutionellen Umsetzung lebenslangen Lernens auf die Weiterbildungseinrichtungen zukommen würden. Der Informant ist der Auffassung, dass die Aufgaben vielen Weiterbildungseinrichtungen bereits bekannt seien. Um seine Aussage zu belegen, führt er als Beispiel die Volkshochschulen an, die seit geraumer Zeit nicht mehr vollständig staatlich subventioniert würden, sondern über teilnehmerorientierte Bildungsangebote eigene finanzielle Mittel einnehmen würden. Nach Müllers Einschätzung würden all jene Weiterbildungsorganisationen, die auf dem momentanen Weiterbildungsmarkt bestehen könnten, teilnehmerorientierte Bildungsangebote anbieten.

Subsegment 10.2: Institutionelle Umsetzung lebenslangen Lernens als Problem der Hochschulen (Z. 1158-1170)

Während Müller im vorangegangenen Subsegment darlegt, dass die institutionelle Umsetzung lebenslangen Lernens bei Weiterbildungseinrichtungen bereits funktioniere, führt er nun die Hochschulen an. Diese bezeichnet er als „Tanker“ (Z. 1158), die bei der institutionellen Umsetzung lebenslangen Lernens Schwierigkeiten hätten. Die Hochschuldidaktik sei sehr schlecht und entspreche nicht seiner Vorstellung von teilnehmerorientierten Bildungsangeboten. Als Beispiel führt er Massenvorlesungen zur VWL sowie Tutorien an, die den Studierenden keine Reflexionsmöglichkeiten bieten würden.

 
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