< Zurück   INHALT   Weiter >

5.2.1 Internationale Studien zu Religion, Religiosität und freiwilliger Arbeit

In ihrer Analyse der Daten der zweiten Welle des kanadischen „National Survey of Giving, Volunteering and Participating“ aus dem Jahr 2000 mit 14.724 Befragten untersuchte Berger (2006, S. 119) 20 religiöse Gruppen hinsichtlich ihrer Motive freiwilliger Arbeit. Zu den religiösen Gruppen gehörten sog. konservative Protestanten wie Baptisten, Pfingstler, Zeugen Jehovas und andere protestantische Gruppen. Außerdem wurden liberale Protestanten wie Anglikaner, Presbyterianer und Lutheraner sowie römisch-katholische Personen, Ukrainische Katholiken sowie Orthodoxe befragt. Zu den einbezogenen Gläubigen sogenannter

östlicher Religionen“ zählten Muslime, Sikh, Hindus und Buddhisten. Schließlich wurden jüdische Befragte und Konfessionslose untersucht (ebd.).

Berger (2006, S. 122) stellte fest, dass sich Konfessionslose weniger oft freiwillig engagieren, und wenn sie es tun, dann in geringerem Ausmaß als Personen, die einer Religionsgemeinschaft angehören. Als Grund wird angegeben, dass Konfessionslose durch die fehlenden Kirchenbesuche weniger oft mit Freiwilligen in Kontakt kommen und so weniger oft mit freiwilliger Arbeit konfrontiert werden. Dadurch fehlt eine soziale Kontrollinstanz, die z.B. die Norm, sich freiwillig engagieren zu müssen, durchsetzt, oder die Personen werden schlicht nicht gefragt, ob sie sich engagieren wollen. Bei Konfessionslosen wurden keine religiösen Motive[1] für freiwillige Arbeit gefunden (ebd., S. 125). Die Ergebnis-se der ersten Welle der Studie im Jahre 1997 mit mehr als 18.000 Befragten zeigen, dass Personen, die in religiösen Einrichtungen tätig sind, mehr Zeit für ihre Arbeit aufwenden. Während nur 28,0 % der Freiwilligen in nicht-religiösen Vereinen mindestens einmal wöchentlich arbeiten, sind es 89,0 % der Freiwilligen religiöser Organisationen (Bowen 1999, S. 17,43). Protestanten sind jene, die am häufigsten in nicht-religiösen wie auch in religiösen Einrichtungen arbeiten, und auch diejenigen, die am meisten für karitative Zwecke spenden (ebd., S. 43, 45). Signifikant häufiger als Personen, die nie Gottesdienste besuchen (7,0 %) geben Freiwillige, die wöchentlich in die Kirche gehen (63,0 %), an, sich aufgrund religiöser Verpflichtungen zu engagieren (ebd.).

Im Gegensatz zu der Untersuchung von Klages und Gensicke (1998, S. 185) zeigen die internationalen Studien, dass Religiosität in Kombination mit häufigen Besuchen von Gottesdiensten und Gemeinden unter Kontrolle der Religionszugehörigkeit folglich einen starken Effekt auf freiwilliges Engagement hat (Berger 2006, S. 130; Hoge und Yang 1994, S. 131, 146), vor allem aber auf solches, das auf die Arbeit für die Religionsgemeinschaft bezogen ist (Wuthnow 1999, S. 350). Park und Smith (2000, S. 280) stellten mit den Daten des „Religious Identity and Influence Survey“ fest, dass die 1.738 befragten amerikanischen Protestanten, die regelmäßig zur Kirche gingen, häufiger freiwillige Tätigkeiten in der Gemeinde übernahmen, wenn sie an verschiedenen Aktivitäten in der Gemeinde teilnahmen. Dagegen verminderte sich das Ausmaß freiwilliger Arbeit von Protestanten in nicht-religiösen Organisationen, je häufiger sie den Gottesdienst besuchten (ebd., S. 281). Es lässt sich also zusammenfassen, dass, je häufiger Personen religiöse Dienstleistungen der eigenen Gemeinde wahrnehmen, sie desto eher dort und nirgendwo anders freiwillige Arbeit leisten. Die Studie von Park und Smith (2000, S. 276) ist insofern bemerkenswert, als dass sie das soziale Umfeld der Freiwilligen untersucht. So wurde zunächst nach der religiösen Erziehung in der Kindheit gefragt, aber auch nach einem religiösen Netzwerk. Die Studie zeigte, dass Protestanten, die in die Kirche gingen, häufiger Beziehungen zu Personen mit der gleichen Religionszugehörigkeit haben und häufiger freiwillige Aktivitäten übernehmen. Unter Kontrolle von Religiosität, Konfession sowie soziodemographischer Merkmale hat dieses religiöse Netzwerk einen signifikant positiven Effekt auf die Chance, freiwillig zu arbeiten (ebd., S. 280).

Unter den Angehörigen verschiedener Religionsgemeinschaften engagierten sich die konservativen Protestanten am häufigsten und spendeten auch häufiger und mehr Geld als alle anderen[2] für karitative Zwecke (Hoge und Yang 1994, S. 124; Lam 2002, S. 406; Park und Smith 2000, S. 280). Auch Hoge und Yang (1994, S. 124) stellen in ihren Analysen des amerikanischen „General Social Survey“ (1987-1989) und der Gallup Studie (1988) mit insgesamt etwa 4.000 Befragten fest, dass, sowohl absolut als auch gemessen an ihrem Einkommen, Protestanten (2,4 %) mehr Geld für religiöse Zwecke spenden als Katholiken (1,2 %) und Juden (0,8 %). Im Vergleich zu den Konfessionslosen sind Protestanten sehr stark altruistisch und religiös motiviert und empfinden freiwillige Arbeit als ihre Verpflichtung (Berger 2006, S. 125; Hoge und Yang 1994, S. 124). Begründet wird dieses Ergebnis in vielen Studien mit der Idee der protestantischen Ethik (Kapitel 6.5) (Bühlmann und Freitag 2007; Hoge und Yang 1994; Lam 2002; Weber 1975; Winkler 1988). Interessant ist, dass die religiösen Gruppen, die besonders viel Engagement zeigen, genauso häufig Faktoren ausgesetzt sind, die freiwillige Arbeit verhindern können (z.B. wenig Freizeit), wie solche Gruppen, die weniger freiwillige Arbeit leisten. Berger (2006, S. 126) schließt daraus, dass weniger äußere Umstände, sondern die persönliche Einstellung zu freiwilliger Arbeit der Beweggrund für Engagement ist.

Berger (2006, S. 125 f.) fand für Personen, die östlichen Religionsgemeinschaften (s.o.) angehören, niedrigere Engagementwerte als für Gläubige aller anderen Religionsgemeinschaften. Vor allem soziale Barrieren (Faktorladung östliche Religionsgemeinschaften = 0,69, Faktorladung konservative Protestanten = 0,10, Faktorladung liberale Protestanten = -0,16) scheinen zu verminderten Quoten zu führen, denn die Verpflichtung sich zu engagieren verspüren die Befragten östlicher Religionszugehörigkeit (Faktorladung = 0,56) tendenziell sogar stärker als Protestanten (Faktorladung Konservative = 0,36 und Faktorladung Liberale = 0,11) oder jüdische Befragte (Faktorladung = 0,35) (ebd.). Dagegen gaben die Gläubigen östlicher Religionsgemeinschaften an, weniger oft gefragt zu werden, ob sie sich beteiligen möchten, und auch nicht zu wissen, wo sie sich freiwillig engagieren könnten. Beides hängt vermutlich mit dem niedrigeren sozioökonomischen Status zusammen, der bei dieser Gruppe, die vornehmlich aus Migranten besteht, vorherrscht (ebd.).

Lams (2002, S. 409) Analyse des Surveys „God and Society in North America“ umfasst Daten über 3.000 Protestanten, Katholiken, Juden und Muslime. Er fand heraus, dass Beten (exp (B) = 1,1) und auch das Lesen religiöser Schriften (exp (B) = 1,2) signifikant die Wahrscheinlichkeit steigert, freiwillig in Wohlfahrtsvereinen zu arbeiten (Lam 2002, S. 411, 420). Die Mitgliedschaft in einer religiösen Gemeinde steigert signifikant die Wahrscheinlichkeit freiwillig zu arbeiten um das 7,2-fache, aber auch, bereits in einer religiösen Gemeinde aktiv zu sein (exp (B) = 2,2) oder ein Ehrenamt innezuhaben (exp (B) = 2,0). Der Besuch von Gottesdiensten (exp (B) = 0,9) zeigt hier einen leicht negativen Effekt unter Kontrolle der bereits vorgestellten Merkmale. Im Vergleich zu Konfessionslosen haben Muslime eine 6,2-fach höhere Wahrscheinlichkeit, freiwillig zu arbeiten, während liberale, moderate und konservative Protestanten durchschnittlich nur zweimal wahrscheinlicher freiwillig arbeiten[3]. Katholiken haben dagegen nur eine leicht (exp (B) = 1,6) und jüdische Befragte keine signifikant höhere (exp (B) = 1,1) Chance, sich freiwillig zu engagieren (ebd., S. 417). Der Einfluss derselben Determinanten auf die Wahrscheinlichkeit, ein Ehrenamt zu bekleiden, ergab keine signifikanten Ergebnisse. Nur Personen, die bereits ein Ehrenamt in einem religiösen Verein bekleiden, besitzen eine vierfach höhere Wahrscheinlichkeit, auch noch in einem anderen Verein ein Ehrenamt zu bekleiden (ebd., S. 419). Religion und Religiosität beeinflussen freiwillige Arbeit also stark, allerdings nicht die Übernahme von freiwilligen Ämtern innerhalb von Wohlfahrtsvereinen.

Becker und Dhingra (2001, S. 315) stellten sich die Frage, warum freiwillige Arbeit und Kirchgangshäufigkeit in vielen Studien in starkem Zusammenhang zueinander stehen, und verwendeten Daten von 38 Tiefeninterviews in vier Gemeinden im Staat New York, die sie mit einer quantitativen telefonischen Befragung von 1.006 Personen desselben Gebiets kombinierten. Sie stellten in ihrer Analyse soziale Netzwerke in den Vordergrund und untersuchten, ob es Unterschiede hinsichtlich des freiwilligen Arbeitens für die eigene Gemeinde oder irgendeine andere Einrichtung gibt (ebd., S. 317). Die Konfession allein hatte keinen Effekt auf die Chance, sich freiwillig zu engagieren, während auch in dieser Untersuchung Kirchgangshäufigkeit und Religiosität deutlich die Chance für freiwillige Arbeit erhöhten. Sie vermuten, dass der Effekt der Kirchgangshäufigkeit allerdings durch Freundschaftsnetzwerke moderiert wird, da vor allem Personen, die eng mit Gemeindemitgliedern befreundet waren, häufiger freiwillige Arbeit leisteten als andere (ebd., S. 326). Die qualitativen Interviews ergaben, dass es für Freiwillige wichtig ist, dass die Gemeinde, in der sie sich engagierten, ihre religiösen Einstellungen widerspiegelte und die freiwilligen Tätigkeiten ihren Vorstellungen entsprachen (ebd., S. 329). Die Autoren stellten fest, dass soziale Beziehungen innerhalb religiöser Gemeinden einen positiven Effekt auf die Chance hatten, freiwillig zu arbeiten (ebd., S. 330). Unterschiede zwischen den Ausprägungen der Konfessionen wurden nicht festgestellt, auch wenn konservative Protestanten eher ihrem Glauben durch die freiwillige Arbeit Ausdruck verleihen wollten, während liberale Protestanten freiwillige Arbeit eher als Bürgerpflicht empfanden (ebd.).

Liberale Protestanten arbeiten freiwillig, weil sie die Gesellschaft verbessern und gestalten wollen, während konservative Protestanten eher freiwillig arbeiten, weil sie „Seelen erretten“ wollen (Mock 1992, S. 21; Wilson und Janoski 1995,

S. 138). Letzteres könnte als missionarische Motivation bezeichnet werden, während liberale Protestanten eher weltliche Motive wie Bedürftigkeit von Notleidenden in den Vordergrund stellen (ebd.).

In einer Studie zu dem Einfluss religiöser Auslegung des Glaubensbekenntnisses und dessen Auswirkungen auf Sozialarbeit unterscheidet Mock (1992, S. 20) – unter Rückbezug auf verschiedene theologische Studien (u.a. Hoge 1976; Roof und McKinney 1987; Roozen et al. 1984) – neun religiöse Prägungen in 62 unterschiedlichen religiösen Gemeinden. Die Gemeinden unterscheiden sich danach, ob sie eher auf die eigene Gemeinde, zivilgesellschaftlich oder sogar (welt-)politisch orientiert sind (Mock 1992, S. 22). Diesen Kategorien wurde je nach Bibelauslegung eine konservative, moderate oder liberale religiöse Strömung[4] zugeordnet (ebd., S. 23). Mit seinen insgesamt 5.100 Interviews konnte Mock (1992, S. 28) einen starken Zusammenhang zwischen dem sozioökonomischen Status der Mitglieder und dem Gemeindetyp feststellen. In konservativen Gemeinden sind die Mitglieder jünger und hatten ein niedrigeres Bildungsniveau als Mitglieder anderer Gemeinden. Sie arbeiten häufiger im administrativen Bereich oder im produzierenden Gewerbe und verdienen weniger Geld als moderate oder liberale Mitglieder (ebd., S. 28). Mitglieder liberaler Gemeinden sind höher gebildet, besser verdienend und insgesamt strukturell besser positioniert als andere (Mock 1992, S. 28; Roof und McKinney 1987). Er vermutet, dass sich religiöse Traditionen und Auslegungen auf die Beziehungen zu öffentlichen Einrichtungen und anderen Gemeinden auswirken. So sind liberale Protestanten stärker gemeinwohlorientiert und an der Förderung sozialer Gerechtigkeit interessiert als konservative Gruppen, die eher auf die eigene Gruppe bezogen sind (Mock 1992, S. 20).

Im Rahmen der finnischen Daten der European Values Study mit 1.038 Befragten ab 18 Jahren wurden im Jahr 2000 freiwillige Mitarbeiter kirchlicher (N = 28), kirchlich und säkular (N = 320) und nicht religiöser Einrichtungen (N = 46), sowie Personen, die nicht freiwillig arbeiteten (N = 644), untersucht (Yeung 2004, S. 405 f.). Freiwillige, die sowohl in kirchlichen als auch in säkularen Einrichtungen arbeiteten, bildeten die vierte Gruppe. Yeung (Yeung 2004, S. 407) geht davon aus, dass Religiosität, freiwillige Arbeit und Sozialkapital untrennbar miteinander verknüpft sind. Sie bezeichnet freiwillige Arbeit als „interaktive Handlung, die durch Religiosität beeinflusst wird und Sozialkapital bereitstellt“ (ebd., S. 401). Sie stellte sich drei Fragen, von denen sich die erste mit der Soziodemographie und Religiosität der Personen in den vier Gruppen beschäftigt. Die zweite Frage beschäftigt sich mit dem Ausmaß sozialen Kapitals in den Gruppen und die letzte damit, ob Religiosität die Zugehörigkeit zu einer der vier Gruppen beeinflusst (ebd., S. 406).

Hinsichtlich der Soziodemographie unterscheiden sich die vier Gruppen ausschließlich bezüglich des Alters und der Bildung (ebd., S. 409). Personen, die nur in kirchlichen Einrichtungen freiwillig arbeiten („church volunteers“), sind schlechter gebildet, Personen, die in säkularen Einrichtungen arbeiten, sind besser gebildet als die Personen der beiden übrigen Gruppen[5]. Außerdem sind church volunteers älter als alle anderen Befragten (ebd.). Die meisten Befragten waren Lutheraner, daher machten sie in jeder der vier Gruppen den größten Anteil aus. Am seltensten waren sie unter den reinen church volunteers zu finden, da in dieser Gruppe die Varianz verschiedener Konfessionen am höchsten war. Die meisten Lutheraner befanden sich unter den nicht kirchlich aktiven Freiwilligen (ebd.). Die Häufigkeit des Kontakts zu Freunden unterschied sich in den vier Gruppen nicht, doch trafen sich in Kirchen Aktive sowie solche, die sich zusätzlich auch in anderen Einrichtungen engagierten, signifikant häufiger mit Personen aus der eigenen Gemeinde (ebd., S. 411). Letztere und nicht kirchlich engagierte Freiwillige wendeten mehr Zeit für Personen auf, die sie über ihre Hobbies kennengelernt hatten sowie für Kontakte zu Kollegen als die anderen Gruppen (ebd.). Yeung (2004, S. 411, 415 f.) sieht dies als Zeichen für heterogenes Sozialkapital („bridging capital“) unter diesen Freiwilligen, während Freiwillige in kirchlichen Einrichtungen homogenere soziale Beziehungen („bonding capital“) ihr eigen nennen (mehr dazu in Kapitel 6.4).

Wie die Autorin erwartete, erhöhte das Ausmaß der Religiosität und die Wichtigkeit Gottes im Leben der Befragten signifikant die Chance, freiwillig in kirchlichen Einrichtungen tätig zu sein (ebd., S. 412). Personen, die sich in kirchlichen und anderen Vereinen engagierten, unterschieden sich nur leicht hinsichtlich der Wichtigkeit Gottes und der Kirchgangshäufigkeit von reinen church volunteers. Beide Variablen erhöhten die Chance, in Kirchen engagiert zu sein. Kirchgangshäufigkeit ist jedoch auch insgesamt der stärkste Prädiktor für freiwillige Arbeit. Gebete spielen keine Rolle (ebd.).

Ruiter und De Graaf (2006) untersuchten in 53 Ländern, wie sich der religiöse nationale Kontext auf freiwillige Arbeit auswirkt. Sie vermuten, dass in religiös geprägten Ländern häufiger und in größerem Ausmaß freiwillig gearbeitet wird (ebd., S. 192). Das religiöse Netzwerk, was die Vielzahl an religiösen Personen, mit denen man in Kontakt kommen kann, meint, vergrößert auch die Chance für nicht religiöse Personen, sich freiwillig zu engagieren. Der Individualeffekt in religiösen Ländern ist niedriger, weil sich die freiwillige Arbeit so auf die Gesamtbevölkerung verteilt. Weiterhin vermuten sie einen negativen Effekt des Säkularisierungsgrades der Länder, den sie mit den Daten des World und European Values Survey von 1981 bis 2001[6] überprüften (ebd., S. 195). Insgesamt wurden 117.007 Personen aus 53 Ländern in die Untersuchung aufgenommen. Es zeigt sich auch im Ländervergleich, dass Christen, und unter ihnen vor allem die Protestanten, häufiger freiwillig arbeiten als Konfessionslose (ebd., S. 200). Die Effektstärke sinkt, wenn für Kirchgangshäufigkeit kontrolliert wird (ebd., S. 202). Der Einfluss der individuellen Kirchgangshäufigkeit ist abhängig von der durchschnittlichen Kirchgangshäufigkeit des Landes. In Ländern mit einer hohen durchschnittlichen Religiosität hat die Individualvariable Kirchgangshäufigkeit keinen signifikanten Effekt auf freiwillige Arbeit, in säkularen Ländern dagegen einen starken Effekt. Insgesamt ist die Chance, sich freiwillig zu engagieren, in stark religiösen Ländern viermal höher als in stark säkularisierten Ländern (ebd., S. 203).

Uslaner (2002, S. 243) untersuchte mit dem „Queens University Survey“ für die Vereinigten Staaten von Amerika, den englisch- und den französischsprachigen Raums Kanadas, ob sich die Prädiktoren für religiöses und säkulares freiwilliges Engagement unterscheiden. Freiwillige, die christlich-fundamentalistischen Werten zustimmten, engagierten sich länderbzw. regionsübergreifend häufiger in religiösen und nicht-religiösen[7] Vereinen als andere. Katholiken sind in religiösen wie säkularen Vereinen weniger oft freiwillig tätig als andere (ebd., S. 247, 248). Hinsichtlich der soziodemographischen Merkmale von Freiwilligen beider Organisationsformen gibt es deutliche regionale Effekte. In den USA sind signifikant mehr Verheiratete und weniger Arbeitslose in religiösen Vereinen engagiert als in säkularen Vereinen. Darüber hinaus stimmen mehr Freiwillige säkularer Vereine liberalen politischen Äußerungen zu (ebd.). Im englischsprachigen Raum Kanadas sind etwas häufiger Ältere und signifikant seltener Arbeitslose in religiösen Einrichtungen tätig, und liberale Werte sowie die Einschätzung, dass freiwillige Arbeit wichtig ist, sind nur für die Freiwilligen säkularer Einrichtungen statistisch relevant. In Quebec sind Personen mit höherer Bildung signifikant häufiger in säkularen Vereinen tätig, während Studenten eher in religiösen Vereinen arbeiten. Auch steigendes Einkommen erhöht die Wahrscheinlichkeit signifikant, in religiösen Vereinen zu arbeiten, während dies keine einflussreiche Determinante für nicht-religiöses Engagement ist (ebd.).

Im Rahmen einer Panelanalyse untersuchten Wilson und Janoski (1995), wie sich die Konfession und aktives Mitarbeiten in einer religiösen Gemeinde auf freiwillige Arbeit außerhalb der religiösen Gemeinschaft z.B. in der Nachbarschaft auswirkt. Weiterhin untersuchten sie, wie sich die Religiosität der Eltern auf freiwilliges Engagement der Kinder im Erwachsenenalter auswirkt und ob sich Unterschiede im Ausmaß des Engagements für verschiedene Konfessionen beobachten lassen (ebd., S. 139). Um die vorgestellten Fragen zu beantworten, wurden die Daten der „Youth-Parent Socialization Panel Study“ ausgewählt, deren Teilnehmer an allen drei Erhebungszeitpunkten (1965[8], 1973, 1982) teilnahmen und bei der zu jedem Zeitpunkt ein Elternteil des Befragten interviewt werden konnte (ebd., S. 140). Die 924 Befragten wurden in sieben Gruppen unterteilt, darunter liberale, moderate und konservative Protestanten[9], Katholiken, Juden, andere und Konfessionslose (ebd.).

Die Mittelwerte für das Ausmaß freiwilliger Arbeit im Jahr 1973 lagen bei konservativen Protestanten niedriger als bei liberalen Protestanten und Katholiken. Die höchsten Engagementwerte hatten jüdische Befragte[10], die niedrigsten Konfessionslose. Im Befragungsjahr 1982, als die Befragten 35 Jahre alt waren, stiegen die Engagementquoten insgesamt an und die Unterschiede zwischen den Konfessionen egalisierten sich fast vollständig (ebd., S. 143). Die Häufigkeit des Gottesdienstbesuchs zeigte für jede Konfession deutlich stärkere Zusammenhänge (ebd., S. 145). Allerdings waren auch hier Unterschiede zwischen beiden Befragungszeitpunkten zu erkennen. Während 1973 im Alter von 25 Jahren ein leicht kurvilinearer Zusammenhang zwischen Gottesdienstbesuchen und freiwilliger Arbeit zu erkennen war, war der Zusammenhang 1982 linear (ebd., S. 146). Personen, die nie einen Gottesdienst besuchten, waren signifikant seltener freiwillig engagiert als andere (ebd., S. 145). Nur unter Katholiken und liberalen Protestanten konnte ein signifikanter positiver Zusammenhang zwischen Kirchgangshäufigkeit und freiwilligem Engagement gefunden werden, bei konservativen und moderaten Protestanten zumindest dieselbe Tendenz, wenn auch statistisch nicht relevant (ebd.). Die Autoren interpretieren den kurvilinearen Zusammenhang damit, dass diejenigen, die besonders stark in die Gemeinde eingebunden sind, wenig motiviert sind, sich freiwillig außerhalb ihrer Gemeinde zu betätigen, was insgesamt zu einer Verminderung der freiwilligen Arbeit führt (ebd., S. 149). Dennoch sprechen die Autoren weniger von einem unterschiedlichen Ausmaß als vielmehr von einer unterschiedlichen Art der Tätigkeit.

Personen mit starker Bindung an ihre Gemeinde – gemessen an der Häufigkeit von Gottesdienstbesuchen – engagieren sich häufiger für die eigene Gemeinde und weniger oft für das Allgemeinwohl (ebd., S. 149). Personen mit geringerer Gemeindebindung sind in der Wahl ihrer Aktivitäten flexibler. Auch die Unterschiede zwischen den Konfessionen sind mit alternierender abhängiger Variable deutlicher (ebd.). Vor allem konservative Protestanten arbeiten häufiger freiwillig außerhalb der Kirchengemeinde, wenn sie stark in dieselbe integriert sind. Katholiken engagieren sich insgesamt häufiger außerhalb ihrer religiösen Gemeinde als andere. In der zweiten Welle der Befragung wurden ausschließlich für konservative Protestanten signifikant positive Effekte der Kirchgangshäufigkeit des Elternhauses auf freiwillige Arbeit gefunden. Katholiken, die in irgendeiner Form bereits 1973 in der Kirche aktiv waren, zeigten ebenfalls 1982 signifikant höhere Engagementwerte (ebd., S. 147). Es wurden keine weiteren Effekte von Religion und Religiosität für andere Konfessionen festgestellt. Insgesamt halten die Autoren fest, dass sich eine frühe Bindung an die religiöse Gemeinde und eine religiöse Sozialisation durch das Elternhaus vor allem auf das Engagement von Personen mittleren Alters (35 Jahre) auswirkt.

Auch für Untersuchungen in den Niederlanden konnte ein Zusammenhang zwischen Religionszugehörigkeit und freiwilliger Arbeit gefunden werden. Schuyt und Bekker (2008, S. 80) fanden in der Untersuchung des „Giving in the Netherlands Panel Survey“ (N = 1.964), dass Protestanten häufiger freiwillig tätig sind als Katholiken und Konfessionslose, was vor allem mit der höheren Kirchgangshäufigkeit und so vermehrter sozialer Kontrolle durch die Gemeindemitglieder in Verbindung stand (ebd., S. 91). Katholiken arbeiten häufiger auch außerhalb ihrer Gemeinde als Freiwillige anderer Konfessionen (ebd., S. 93).

Carabain und Bekkers (2011) untersuchten in ihrer niederländischen PanelStudie den Einfluss von Religiosität auf die freiwillige Arbeit von Migranten in den Niederlanden. In ihrer Stichprobe befanden sich 161 türkische, 161 marokkanische, 156 surinamesische und 109 afghanische Einwanderer sowie 155 Befragte aus den Niederländischen Antillen und 164 Einheimische (ebd., S. 27). Die Autoren testeten, ob die Verteilung religiösen und säkularen freiwilligen Engagements zwischen Migranten und Einheimischen unterschiedlich ist und ob diese Unterschiede durch die Religionszugehörigkeit, Ressourcen und der Häufigkeit, gefragt zu werden, zu erklären sind. Sie trennten zwischen religiöser und säkularer freiwilliger Arbeit und vermuteten, dass ethnische Minoritäten, weil sie religiöser seien als andere, häufiger freiwillig im religiösen Bereich arbeiten als andere. Ihre Annahme bestätigte sich vor allem für die Gastarbeiter aus der Türkei und Marokko (ebd., S. 34). Die Befragten waren religiöser als andere Migranten und Einheimische sowie häufiger im religiösen Bereich tätig (ebd., S. 36). Niederländer arbeiten am häufigsten in nicht religiösen Tätigkeitsfeldern. Religiöse Befragte wurden jedoch – entgegen ihrer Vermutung – nicht häufiger gefragt, sich zu beteiligen als andere. Dennoch vermuten die Autoren, dass die Gastarbeiter häufiger von Vertretern religiöser Vereine um ihre Mithilfe gebeten werden als andere (ebd.).

Carabain und Bekkers (2011, S. 36) fanden heraus, dass Migranten seltener in nicht-religiösen Bereichen freiwillig arbeiten als Einheimische. Allerdings waren Gastarbeiter aus der Türkei und Marokko häufiger im säkularen Bereich tätig als Migranten aus Surinam oder den Niederländischen Antillen (ebd.). Die Autoren vermuteten, dass dies mit der unterschiedlichen Ressourcenausstattung der Migrantengruppen zu tun hat. Beide Migrantengruppen wurden weniger oft als Einheimische gefragt, ob sie freiwillig arbeiten wollen. Der Befund war jedoch nicht an das Ausmaß der Religiosität geknüpft (ebd.). Sie vermuteten jedoch, dass dies an den Unterschieden der Nutzung von Gebetshäusern liegt. Während Männer und Frauen beiderseits die Kirche nutzen und mit Gemeindemitgliedern in Kontakt kommen, die sie nach ihrer Beteiligung fragen könnten, ist es nur unter männlichen Muslimen üblich, regelmäßig zum gemeinsamen Gebet in die Moschee zu gehen[11].

Spenden können als Hilfehandlungen bezeichnet werden und sind mit freiwilliger Arbeit in Teilen zu vergleichen. Es bestehen ähnliche Zusammenhänge zu den Merkmalen Einkommen, Bindung an die Gemeinde und Konfessionszugehörigkeit (Finke et al. 2006, S. 621): Regnerus und Kollegen (1998, S. 485) untersuchten mit den Daten des „Influence Religious Identity and Survey” von 1996 u.a., ob Katholiken und Protestanten eher dazu neigen als andere, für Bedürftige an gemeinnützige Organisationen zu spenden, und ob es unterschiedliche Spendenquoten in unterschiedlichen religiösen Strömungen gibt. Die Auswertungen der Telefoninterviews mit 2.591 Personen ab 17 Jahren zeigten ähnliche Ergebnisse wie die Untersuchungen zu freiwilliger Arbeit. Vor allem Personen, die häufig zur Kirche gehen und denen Religion besonders wichtig ist, spendeten am meisten an gemeinnützige Organisationen. Unter den Protestanten waren Evangelikale besonders spendabel und solche, die einer anderen als christlichen Religion angehörten. Personen ohne Konfession und Katholiken, die selten zu Kirche gehen, spendeten signifikant weniger als andere. Regnerus und Kollegen (1998, S. 491) vermuten, dass konservative Protestanten generell negativ gegenüber Armen eingestellt sind und daher weniger spenden, was sich jedoch nicht bestätigte.

Auch Reitsma, Scheepers und Te Grotenhuis (2006) untersuchten Religiosität und deren Einfluss auf das Ausmaß von Spenden in sieben Ländern. Zusätzlich überprüften sie, ob ein religiöses Netzwerk Effekte auf das Spendenverhalten hat. Sie gehen davon aus, dass ein religiöses Netzwerk Spenden stärker belohnt als andere. Um ihre Hypothesen zu testen, verwendeten sie das „Religious and Moral Pluralism Survey”, das 9.415 face-to-face Interviews in sieben europäischen Ländern umfasste (ebd., S. 351). Ihre Vermutung, dass Katholiken stärker in ihre religiöse Gemeinschaft eingebunden und daher spendenfreudiger sind, bestätigte sich ebenso wenig wie die Annahme, dass ein religiöses Netzwerk positive Effekte hat. Mit der Häufigkeit des Kirchenbesuchs des (Ehe-)Partners erhöhte sich jedoch die Spendentätigkeit der Befragten aller Länder. Unter Kontrolle von Religiosität können die Autoren keine konfessionellen Unterschiede feststellen. In Großbritannien allerdings spenden Konfessionslose mehr als Katholiken, was die Autoren damit begründen, dass der größte Teil der Konfessi-onslosen aus Migranten der ehemaligen britischen Kolonien besteht, die für ihre Heimatländer spenden (ebd., S. 360).

Studien, die den Einfluss von Organisationen auf freiwillige Arbeit untersuchen, sind rar (Finke et al. 2006, S. 621). Daher soll stattdessen die Studie von Finke und Kollegen (2006), die sich mit Spenden an religiöse Einrichtungen beschäftigt, vorgestellt werden. Mit dem „American Congregational Giving Survey“ untersuchten die Autoren 570 Gemeinden fünf verschiedener religiöser Ausprägungen und deren Mitglieder in den USA. Mit den vorliegenden Daten überprüften sie, ob die Anforderungen der Gemeinden an ihre Mitglieder, die Gemeindegröße, das Einkommen der Mitglieder, ihr soziales Netzwerk und die Bindung an die Gemeinde das Ausmaß der Spenden beeinflussen. Außerdem wurde durch Interviews mit den Pastoren der Gemeinden ermittelt, wie stark in der Gemeinde vermittelt wird, dass ihr Glaube die einzige und wahre Gotteslehre ist (belief) (ebd., S. 629). Die Bindung an die Gemeinde wurde durch drei verschiedene Items gemessen, Kirchgangshäufigkeit, Teilnahme an anderen Angeboten der Gemeinde und freiwillige Arbeit innerhalb der Gemeinde („involvement“). Die Frage nach den Anforderungen an die Mitglieder („requirements“) umfasste Verhaltensregeln und Verbote, die durch den Gottesglauben begründet wurden. Mit Strukturgleichungsmodellen[12] waren die Autoren in der Lage, direkte und indirekte Effekte der Variablen und ihre Beziehungen untereinander zu überprüfen (ebd., S. 630). Die Größe der Religionsgemeinschaft hat starke negative Effekte auf die Spendenbereitschaft, je kleiner also eine Glaubensgemeinschaft ist, desto mehr spenden ihre Mitglieder (ebd.). Weiterhin vermindert, wenn auch nicht signifikant, die Größe der Organisation die Bindung an die Gemeinde (ebd., S. 633). Die Autoren stellten fest, dass hohe Anforderungen der Gemeinden an ihre Mitglieder, starke positive Effekte auf das Ausmaß der Spendenbereitschaft haben. Gleichzeitig fanden sie einen indirekten Effekt über die Bindung an die Gemeinde auf das Spendenverhalten. Die Anforderungen werden zu einem großen Teil (77,0 % erklärte Varianz) durch die unterschiedlichen Konfessionen in Kombination mit dem Grad der Überzeugung – der beliefVariable – erklärt (ebd.). Zusammen erklären diese Merkmale 64,0 % der Varianz der Bindung an die Gemeinde, in der auch freiwillige Arbeit enthalten ist (ebd.). Die Überzeugung allein hat keine direkten Effekte auf das Spenden, allerdings haben die unterschiedlichen Konfessionen unterschiedlich starke Effekte auf die Überzeugung und diese wiederum auf die Anforderungen an die Mitglieder (ebd.). Die Autoren schreiben dies der problematischen Messung der „Über-zeugungsvariable[13] zu, da Aussagen der Pastoren für die Gemeindemitglieder getroffen wurden. Die Aufnahme von Fragen zur Religiosität[14] erbrachte stattdessen deutliche Zugewinne des Einflusses auf die Spendenhöhe und die Bindung an die Gemeinde, aber auch auf die Anforderungen an die Mitglieder. Insgesamt bleiben jedoch die stärksten indirekten und direkten Effekte den unterschiedlichen Konfessionen bzw. Strömungen innerhalb der Konfessionen vorbehalten.

  • [1] Die altruistischen und religiösen Motive wurden im Rahmen einer Varimax rotierten Hauptkomponenten-analyse zusammengefasst: „Because you/someone you know has been personally affected by the cause; To help a cause in which you personally believe; To fulfill religious obligations or beliefs“ (Berger 2006, S. 121)
  • [2] Entgegen der aktuelleren Forschung zeigen vor allem ältere Studien, dass andere Religionsgruppen häufiger freiwillig tätig sind als Protestanten: Thomson und Knoke (1980); Wright und Hyman (1958). Diese Studien berücksichtigten jedoch nicht, dass sich die Befragten hinsichtlich ihres sozioökonomischen Status deutlich unterschieden (Lam 2002, S. 406)
  • [3] Ohne Kontrolle anderer Variablen zur Religion
  • [4] Konservativ = wortwörtliche Auslegung, große Homogenität unter den Mitgliedern; Moderat = weniger homogene Mitglieder bezüglich Bibelauslegung, aktuelle Interpretationen sind durchaus möglich. Liberal = Nur wenige Mitglieder mit wortwörtlicher Bibelauslegung, großer Interpretationsspielraum (Mock 1992, S. 23 f.)
  • [5] Yeung (2004, S. 409) weist selbst darauf hin, dass die Fallzahlen in den einzelnen Gruppen zum Teil Verzerrungen der Ergebnisse provozieren
  • [6] Einbezogene Wellen des EVS 1981-1984, 1990-1993, 1999-2001 und WVS 1995-1997 (Ruiter und De Graaf 2006, S. 195)
  • [7] Außer in Quebec
  • [8] Freiwillige Arbeit nicht abgefragt
  • [9] Liberale Protestanten: Episkopale, Presbyterianer, Unitarier, Vereinigte Kirche Christi (UCC); Moderate Protestanten: Lutheraner und Methodisten; Konservative Protestanten: Baptisten, Christlich Integrale Kirche (Disciples of Christ), Mormonen und Pfingstler
  • [10] Aufgrund der niedrigen Fallzahlen wurden diese aus der weiteren Analyse ausgeschlossen
  • [11] Die befragten Hindus aus Surinam beten häufiger im privaten Umfeld als in Gebetshäusern (ebd.)
  • [12] Ausführlich z.B. in Backhaus et al. (2008, S. 511 ff.) oder Weiber und Mühlhaus (2010)
  • [13] Die Autoren fanden unterschiedliche Interpretationen der Variablen zur Religiosität zwischen den Konfessionen und wichen daher auf die Überzeugungsvariable aus
  • [14] Nur noch für Protestanten gemessen
 
< Zurück   INHALT   Weiter >