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Start arrow Rechtswissenschaft arrow Der Sekundärmarkt für Software
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II. Aufbau der Arbeit

Der erste Teil führt in die zum Verständnis der Analyse notwendigen Grundlagen ein. Zunächst wird eine Definition des Begriffs Software gegeben und die Bedeutung von Software als Wirtschaftsgut beschrieben. Die technischen Besonderheiten von Software haben wesentliche Bedeutung für Herstellung, Nutzung, Vertrieb und schließlich auch für die rechtliche Einordnung. Daher sei bereits an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die Ergebnisse der Analyse nicht ohne Weiteres auf andere urheberrechtlich geschützte Werke, auch digitale Werke wie Musikdateien und eBooks, zu übertragen sind. Eine Sonderbehandlung erfährt Software auch im Urheberrechtsgesetz, da dieses besondere Bestimmungen für Computerprogramme enthält. Im zweiten Kapitel erfolgt daher eine Einführung in den Schutz von Software im Urheberrecht. Das dritte Kapitel vermittelt die zum Verständnis dieser Ausarbeitung erforderlichen Grundlagen der Rechtsökonomik.

Im zweiten Teil wird eine ökonomische Legitimation des Erschöpfungsprinzips entwickelt. Dazu ist zunächst die allgemeine ökonomische Funktion des Urheberrechts zu erklären. Eine kritische Evaluierung der Theorie im Spezialgebiet der Softwareindustrie zeigt Möglichkeiten und Grenzen der ökonomischen Urheberrechtslegitimation auf und vermittelt gleichzeitig ein tieferes Verständnis. Anschließend werden die verschiedenen Ansätze, mit denen die Ökonomik Beschränkungen des Urheberrechts begründet, gewürdigt, um ein eigenes Prüfschema zu entwickeln. Der Ansatz dient schließlich dazu, aus den Eigenschaften des Sekundärmarktes für Software eine Legitimation für das Erschöpfungsprinzip zu entwickeln.

Im dritten Teil werden die bisher ausgearbeiteten Ergebnisse auf die aktuelle Rechtslage angewendet. Dazu werden die in der Wirtschaft besonders relevanten Fallgruppen untersucht. Der dritte Teil ist als ökonomischer Anwendungsteil zu verstehen. Sein Zweck ist daher nicht darin zu sehen, mittels juristischer Methoden eine eigene Rechtsauffassung zu entwickeln, sondern die aus Rechtsprechung und Literatur entnommene Rechtslage ökonomisch zu bewerten. Dazu erfolgt je Fallgruppe eine Wiedergabe der Rechtslage unter Hervorhebung strittiger Aspekte. Der Teil schließt mit den Anforderungen der Rechtsökonomik an die künftige Urheberrechtsentwicklung.

 
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