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7.3 Information und Öffentlichkeitsarbeit

Schon in einer frühen Phase wurde eine Projekthomepage eingerichtet, um Interessierte über das Projekt zu informieren, aber auch, um eine Dokumentationsplattform für den Projektfortschritt zu schaffen. Neben Informationen über den zeitlichen Ablauf des Projekts wurden rechtliche, technische und finanzielle Rahmenbedingungen dargestellt und projektbezogene Veranstaltungen dokumentiert. Eine erste frühzeitige Befragung von Interessierten diente dem gegenseitigen Informationsaustausch: Interessierte wurden über die Möglichkeiten im Projekt informiert, das Planungsteam erhielt durch die Befragung Inputs zu den Wünschen, Vorstellungen und Bedürfnissen der am Projekt Interessierten sowie über ihre soziodemographische Zusammensetzung.

Bereits zweieinhalb Jahre vor Bezug des Projekts erfolgte bei einer Informationsveranstaltung eine erste Ideensammlung für mögliche gemeinschaftliche Nutzungen.

7.4 Organisationsentwicklung

Eine eingehende Literaturrecherche und intensive Auseinandersetzung mit vergleichbaren Modellprojekten und Best-Practice Beispielen, wie der „Autofreien Mustersiedlung“ in Wien Floridsdorf, unterstützte die Entwicklung des Organisationskonzeptes. Exkursionen in Best-Practice Projekte für die Projektpartner und Projektpartnerinnen, aber auch für zukünftige Bewohner und Bewohnerinnen, ermöglichten einen direkten Erfahrungsaustausch mit anderen Hausverwaltungen und Mietervertretungen zu den Themen Selbstorganisation und Gemeinschaftsbildung.

7.5 Beratung bei der individuellen Wohnungsplanung

Bei der individuellen Planung der Wohnungen konnten die zukünftigen Mieter und Mieterinnen aus einem Katalog von über 100 Wohnungsgrundrissen auswählen. Dazu hatten sie die Möglichkeit, eine kostenlose Planungsstunde bei den Architekten und Architektinnen in Anspruch zu nehmen, um auf weitere individuelle Bedürfnisse eingehen zu können. Die Wiedervermietbarkeit im Falle eines Auszugs wurde in Absprache mit dem Bauträger als Faktor in den individuellen Planungsprozesses miteinbezogen.

7.6 Workshops und Kennenlernen

Um die Ideen aus dem ersten Informationsabend weiter zu vertiefen, beziehungsweise zu ergänzen, wurden in einer Reihe von Workshops erste Nutzungskonzepte für die Planung der Gemeinschaftsräume erstellt. Auch ein erstes Kennenlernen der zukünftigen Bewohner und Bewohnerinnen wurde dadurch gefördert.

 
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