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Publikationen und Ratgeber

Wie oben bereits beschrieben, wurden zahlreiche Publikationen mit Empfehlungen zum Vorgehen zur Verfügung gestellt. Diese waren sehr wichtig, um Informationen zu erhalten (G1). Besonders hervorgehoben wurde dabei die ausführliche Arbeitshilfe zum Thema Konversion in Schleswig-Holstein, die von der Universität der Bundeswehr erstellt wurde: „Wenn man vorne anfängt zu lesen und hinten aufhören kann und wenn man dann überall einen Haken dran hat, ist die Konversion abgeschlossen. Das fand ich hilfreich.“ (G1). Wie bereits in Kapitel 4.4.3 dargestellt, bietet der Ratgeber eine Übersicht zu allen Phasen der Konversion und soll damit einen Beitrag zu „beschleunigten Lösung der Konversionsaufgaben“ und „Unterstützung der verantwortlichen Akteure“ leisten. Dabei spielen auch Hinweise und Empfehlungen zu Einzelaspekten eine wichtige Rolle (Beutler et al. 2011: 10). Da hier nicht auf alle Punkte der Arbeitshilfe eingegangen werden kann, soll an dieser Stelle nur darauf hingewiesen werden, dass sich die empfohlene Vorgehensweise weitgehend mit den Strategien der Länder und der BImA deckt und dementsprechend auch Bedarfsanalysen zur Evaluierung bzw. Legitimation späterer Nutzungen sowie einen „konsensualen Weg der Nutzungsfindung“ beispielsweise durch die Gründung von Arbeitsgruppen und die Erarbeitung von Stärken-Schwächen-Profilen vorsieht (ebd.: 26ff., 54).

Als Herausgeber weiterer Publikationen sind hauptsächlich die Länder zu nennen, die auch durch weiteres Informationsmaterial wie Flyer mit Beispielen eher allgemeine Empfehlungen für den Konversionsprozess abgeben (G2), wie bereits in Kapitel 6.4 diskutiert wurde. Schleswig-Holstein hat beispielsweise einen „Aktionsplan Konversion“ erstellt, der zahlreiche gute Beispiele für Nutzungsmöglichkeiten aufzeigt (MWWV 2011c). Weiterhin ist online ein Flyer für „Entscheidungsträger“ mit dem Titel „Konversion richtig anpacken“ zu finden (MWWV 2010), der ebenfalls Beispiele auflistet und Tipps gibt. Hier werden ähnlich wie in der Arbeitshilfe unter anderem wichtige Schritte vorgestellt, die bei einer erfolgreichen Konversion zu beachten seien.

Das Ministerium für ländlichen Raum in Baden-Württemberg hat durch ein privates Fachbüro einen Handlungsleitfaden zur Erstellung der KEK herausgegeben. Dieser gibt indirekt zahlreiche Nutzungsempfehlungen und zeigt den Kommunen bzw. Landkreisen auf, wie sie bei der Erarbeitung der KEK vorzugehen haben (MLR 2012a).

„Er beschreibt das Vorgehen bei diesen Konzepten und gibt Hinweise, wie die Gemeinden dabei finanziell durch das Land unterstützt werden. Er ist damit Bestandteil der begleitenden Qualitätssicherung, die das Land inzwischen ebenfalls beauftragt und finanziert hat.“ (MLR 2013b).

Auch die bereits angesprochene räumliche Wirkungsanalyse durch das Büro Prognos kann als eine Art Arbeitshilfe gelten, da sie den Gemeinden zeigen soll, welche konkreten Auswirkungen der Wegzug der Streitkräfte vor Ort hat (Prognos 2012). Man greift in Hohentengen/Mengen also zusätzlich auf eigens für den Standort erstellte Publikationen zurück.

 
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