Menü
Start
Anmelden / Registrieren
Suche
 
Start arrow Betriebswirtschaft & Management arrow Arbeitsmotivation in Veränderungsprozessen
< Zurück   INHALT   Weiter >

Differenzierung nach Zugangsgrund

Hinsichtlich der Arbeitsplatzsicherheit weisen neun IP mit BEM-Hintergrund und 14 IP mit Ratio-Hintergrund eine Erwartungsenttäuschung auf (vgl. Tabelle 11). Auf Seiten von BEM fanden bei drei IP positive Transformationen der Erwartungshaltung statt, während ein IP eine neutrale Erwartungshaltung aufweist und bei fünf Mitarbeitern keine Vertragstransformation identifiziert werden kann. Dem stehen zweit Ratio-IP mit uneingeschränkt und ein IP mit eingeschränkt positiven Erwartungen gegenüber. Zudem weisen fünf bzw. sechs IP eine neutrale bzw. negative Erwartungshaltung auf.

Arbeitsplatzsicherheit

BEM (nach Zugangsgrund und IP)

Ratio (nach Zugangsgrund und IP)

A1

1, 5, 18

A1

7, 27

A2

A2

19

A3

22

A3

3, 10, 14, 23, 26

A4

6, 15, 17, 25, 28

A4

9, 11, 13, 16, 21, 24

(Fürsorge-)Loyalität

BEM (nach Zugangsgrund und IP)

Ratio (nach Zugangsgrund und IP)

L1

1, 22, 25

L1

27

L2

5, 12

L2

7, 9, 10

L3

4, 15, 17, 28

L3

16, 21, 23, 24, 26

Tab. 11: Differenzierung transformierter psychologischer Verträge nach Zugangsgrund (eigene Darstellung)

Das Verhältnis von BEM und Ratio ist bei der Betrachtung der Loyalitätserwartung mit jeweils neun IP ausgeglichen. Bei BEM finden sich drei Mitarbeiter mit einer starken Loyalitätserwartung und damit dreimal so viele wie bei Ratio. Während 55 % der Ratio-IP keine Loyalität erwarten, sind dies bei BEM 40 %. Gleichzeitig ist der Anteil der IP mit abgestufter Loyalitätserwartung bei Ratio mit 33 % höher als bei BEM mit 20 %.

Differenzierung nach Dauer im Bestand

Sowohl bei der Arbeitsplatzsicherheit als auch bei der Dimension der Loyalität wird deutlich, dass mit zunehmender Dauer im Bestand der Anteil der positiven Vertragstransformation zurückgeht (vgl. Tabelle 12). Bei kurzer Bestandszugehörigkeit überwiegen die Antworthäufigkeiten mit mindestens eingeschränkten positiven Erwartungen sowohl bei der Arbeitsplatzsicherheit (60 %) als auch der Loyalität (75 %).

Bei Mitarbeitern mit mittlerer Bestandszugehörigkeit können bei der Dimension Arbeitsplatzsicherheit 25 % und bei der Dimension Loyalität 44 % der Aussagen einer positiven Erwartungshaltung zugeordnet werden. Dem stehen bei der Arbeitsplatzsicherheit 42 % und bei der Loyalität 55 % negative Antworten gegenüber.

Aussagen nach IP

Arbeitsplatzsicherheit

Loyalität

A1

A2

A3

A4

L1

L2

L3

kurz

5, 7

19

22

24

22

5, 7

24

mittel

1, 18,

27

3, 14,

23, 26

11, 15, 21,

25, 28

1, 25, 27

12

15, 21, 23,

26, 28

lang

10

6, 9, 13,

16, 17

9, 10

4, 16, 17

Tab. 12: Differenzierung transformierter psychologischer Verträge nach Dauer im Bestand (eigene Darstellung)

Sind Mitarbeiter lange im Bestand des JobService, dann gibt es bei der Arbeitsplatzsicherheit keine positiven Erwartungsausprägungen mehr. Während ein Teilnehmer eine neutrale Erwartungshaltung hat, sehen fünf IP keine Zukunftschancen mehr im JobService. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Loyalität. Hier verfügen 40 % der Mitarbeiter über geringe positive Erwartungen, während 60 % der IP keinen neuen positiven Erwartungen herausgebildet haben.

 
Fehler gefunden? Bitte markieren Sie das Wort und drücken Sie die Umschalttaste + Eingabetaste  
< Zurück   INHALT   Weiter >
 
Fachgebiet
Betriebswirtschaft & Management
Erziehungswissenschaft & Sprachen
Geographie
Informatik
Kultur
Lebensmittelwissenschaft & Ernährung
Marketing
Maschinenbau
Medien und Kommunikationswissenschaft
Medizin
Ökonomik
Pädagogik
Philosophie
Politikwissenschaft
Psychologie
Rechtswissenschaft
Sozialwissenschaften
Statistik
Finanzen
Umweltwissenschaften