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Differenzierung nach Zugangsgrund

Soziale und persönliche Hintergründe werden stärker durch BEM-Mitarbeiter eingefordert (vgl. Tabelle 27). Hingegen sind zeitliche und räumliche Aspekte für Ratio-Mitarbeiter bedeutsamer. Hinsichtlich von Kontroll- und Entscheidungsspielräumen empfinden BEM- und Ratio-IP gleichermaßen Möglichkeiten sowohl Maßnahmen abzulehnen als auch wahrzunehmen. Auch die Anzahl derjenigen, die geringe Möglichkeiten sehen Maßnahmen auf eigenen Wunsch hin wahrzunehmen, sind nahezu gleich verteilt. Gleichzeitig zeigen mehr BEM-Mitarbeiter häufiger eigeninitiatives Verhalten, während sie gleichzeitig auch weniger häufig nicht eigeninitiativ sind.

Dimension Autonomie

Aussage nach Kategorien und IP

BEM

Ratio

Berücksichtigung individueller Gegebenheiten

• soziale und persönliche Hintergründe (pro)

2, 4, 8, 15, 18,

20, 25

14, 16, 23, 24,

• zeitliche und räumliche Aspekte (pro)

1, 5, 6, 12, 17,

22, 28

3, 7, 9, 10, 11, 13,

19, 21, 26, 27

Wahlmöglichkeiten zwischen Qualifizierungen und Beschäftigungen

BEM

Ratio

• Möglichkeit Maßnahmen abzulehnen (pro)

1, 4, 5, 12, 20,

22

3, 9, 13, 21, 23,

24

• Möglichkeiten geeignete Maßnahmen auf Wunsch wahrzunehmen (pro)

5, 18

7, 10, 26

• keine oder geringe Möglichkeiten geeignete Maßnahmen auf Wunsch wahrzunehmen (kontra)

2, 6, 8, 15, 17,

25, 28

9, 11, 14, 16, 19,

27

Möglichkeiten sich eigeninitiativ einzubringen

BEM

Ratio

• sehr stark eigeninitiativ (pro)

1, 5, 8, 18

7, 10, 26

• teilweise eigeninitiativ (pro)

22, 25

• nicht eigeninitiativ (kontra)

2, 4, 6, 12, 15,

17, 20, 28

3, 9, 11, 13, 14,

16, 19, 21, 23, 24,

27

Tab. 27: Differenzierung der Antworthäufigkeiten der Dimension Autonomie nach Zugangsgrund

(eigene Darstellung)

Differenzierung nach Dauer im Bestand

In der Kategorie Planung und Abfolge werden zeitliche und räumliche Aspekte besonders stark durch Mitarbeiter mit kurzer und langer Bestandsdauer genannt. IP mit mittlerer Bestandsdauer sind mit jeweils rd. 50 % ihrer Gruppengröße in den beiden Antwortkategorien vertreten.

50 % aller Mitarbeiter mit kurzer Bestandsdauer haben schon einmal Maßnahmen abgelehnt. Bei den anderen beiden IP-Gruppen fallen diese Werte geringer aus. Fast 60 % aller Mitarbeiter mit langer Bestandsdauer geben an, keine oder geringe Möglichkeiten zu haben Maßnahmen auf eigenen Wunsch hin wahrzunehmen. Schließlich sind 50 % der Mitarbeiter mit kurzer, 67 % mit mittlerer und 86 % mit langer Bestandsdauer nicht eigeninitiativ (vgl. Tabelle 28, Fußnoten 73-75).

Dimension Autonomie

Aussage nach Kategorien und IP

kurz

mittel

lang

Berücksichtigung individueller Gegebenheiten

• soziale und persönliche Hintergründe (pro)

2, 24

8, 14, 15, 18,

20, 23, 25

4, 16,

• zeitliche und räumliche Aspekte (pro)

5, 7, 19,

22

1, 3, 11, 12,

21, 26, 27, 28

6, 9, 10,

13, 17

Wahlmöglichkeiten zwischen Qualifizierungen und Beschäftigungen

kurz

mittel

lang

• Möglichkeit Maßnahmen abzulehnen (pro)

5, 22, 24

1, 3, 12, 20,

21, 23,

4, 9, 13,

• Möglichkeiten geeignete Maßnahmen auf Wunsch wahrzunehmen (pro)

5, 7

18, 26

10

• keine oder geringe Möglichkeiten geeignete Maßnahmen auf Wunsch wahrzunehmen (kontra)

2, 19

8, 11, 14, 15,

25, 27, 28

6, 9, 16, 17

Möglichkeiten sich eigeninitiativ einzubringen

kurz

mittel

lang

• sehr stark eigeninitiativ (pro)

5, 7

1, 8, 18, 26

10

• teilweise eigeninitiativ (pro)

22

25

• nicht eigeninitiativ (kontra)

2, 19, 24

3, 11, 12, 14,

1573, 20, 2174,

23, 27, 28

4, 6, 9, 13,

1675, 17

Tab. 28: Differenzierung der Antworthäufigkeiten der Dimension Autonomie nach Dauer im Bestand

(eigene Darstellung)

 
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