Menü
Start
Anmelden / Registrieren
Suche
 
Start arrow Betriebswirtschaft & Management arrow Bekanntmachung des Einheitlichen Ansprechpartners
< Zurück   INHALT   Weiter >

3.2.3. Operative Phase

Die operative Phase bildet den Abschluss des Kommunikationskonzepts und ist das Bindeglied zwischen der Strategie und ihrer Umsetzung. Das Ziel dieser Phase ist die Planung eines effektiven Einsatzes der Maßnahmen und Kommunikationsmittel für einen vorgegebenen Planungszeitraum.

3.2.3.1. Maßnahmenplanung

Während die Strategie langfristig angelegt und strukturbestimmend ist, ist die Maßnahmenplanung ein taktisches Instrument und somit auch kurzfristig und reaktiv einsetzbar. Die Taktik leitet sich aus der Strategie ab und definiert bzw. strukturiert die konkreten Kommunikationsaktivitäten.

Wichtig für die Maßnahmenplanung ist ein strukturierter Vorgang bei der Erarbeitung, damit am Ende nicht ein bloßes Sammelsurium an Maßnahmen geschaffen, dabei aber das eigentliche Ziel aus den Augen verloren wurde.

Für die vorliegende Arbeit bietet sich eine Strukturierung entlang der formulierten Kommunikationsziele an, mit anschließender Überprüfung, ob die jeweiligen Maßnahmen bei den unterschiedlichen Absendern adäquat funktionieren.

Als zweiter Schritt folgt eine Analyse der bisher durchgeführten Maßnahmen. Erweisen sich die Maßnahmen für die Kommunikationsstrategie als geeignet, so können diese in das Planungspapier übernommen oder ggf. angepasst werden. Unpassende Maßnahmen werden hingegen ausgemustert.

Anschließend erfolgt die Ideenfindung für neue Maßnahmen. Als Richtgröße dient dabei die Strategietafel.

Sind diese gefunden, so werden die Maßnahmen einem zweistufigen Eignungstest unterzogen. Referenzgrößen der ersten Stufe sind die einzelnen Konzeptionsschritte der Strategie: Zielgruppen, Kommunikationsziele, Positionierung, Botschaften und strategische Umsetzung. Die zweite Stufe überprüft die operative Eignung, d.h. die Kosten, das Personal sowie den zeitlichen Rahmen.

Wenn die Maßnahmen sich als geeignet erwiesen haben, werden die einzelnen Maßnahmen vernetzt, wobei man zwischen Schlüssel- und Basismaßnahmen differenziert. Erstere sind die Hauptantriebskraft der Kommunikation, während die Basismaßnahmen ergänzend zur Kommunikation beitragen. Im Mittelpunkt des Netzes stehen die Schlüsselmaßnahmen, die Basismaßnahmen werden um diese herum gruppiert.

Die Maßnahmen müssen nun jedoch noch ausgearbeitet und konkretisiert werden. Dazu wird im Einzelnen ein Maßnahmenprofil erstellt, das eine detaillierte Beschreibung der Maßnahme, ihres Ziels und ihrer Funktion sowie Aussagen über die Einbettung in das Maßnahmennetz und operative Parameter enthält.

 
Fehler gefunden? Bitte markieren Sie das Wort und drücken Sie die Umschalttaste + Eingabetaste  
< Zurück   INHALT   Weiter >
 
Fachgebiet
Betriebswirtschaft & Management
Erziehungswissenschaft & Sprachen
Geographie
Informatik
Kultur
Lebensmittelwissenschaft & Ernährung
Marketing
Maschinenbau
Medien und Kommunikationswissenschaft
Medizin
Ökonomik
Pädagogik
Philosophie
Politikwissenschaft
Psychologie
Rechtswissenschaft
Sozialwissenschaften
Statistik
Finanzen
Umweltwissenschaften